Dämmerung des Neuen

(English translation available  -  Englische Übersetzung verfügbar)

2013-02-02 Hamburg Harbour - Hamburger Hafen

2013-02-02:
Hamburg Harbour – Hamburger Hafen

2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wEs ist eine ganze Weile her, seit ich genug Worte gefunden habe, um einen Artikel für meinen Blog zu füllen.  Ich fühle allerdings, dass die Zeit jetzt gekommen ist, ein wenig darüber zu erzählen, was hier so passiert ist und noch passiert.  Kurzgefasst kann ich dies sagen:

Ich Wandle Mich.

Naja, ich gebe zu, das ist sehr kurz – obwohl es den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft.  Dennoch habe ich vor, ein paar mehr Details über diese Wandlung meinerseits zu teilen.

Es fing so um Ende September 2012 herum an.  Mein Partner Kim hat seine Familie in den Vereinigten Staaten von Amerika besucht, während ich in Deutschland geblieben bin und einige Dinge in meinem Leben aufgeräumt habe.  Während dieses Klärungsprozesses begegnete ich einer alten Blockade.  Sie fühlte sich immer an, wie eine unsichtbare Wand, die mich davon abhält, die Hand nach meinen wahren Träumen und Wünschen auszustrecken.  Bis dahin hatte ich immer gedacht, dass dies mein Fehler, meine eigene Schwäche sei, die mich davon abhielten, über diese Wand hinauszugehen.  2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.sDass etwas in mir noch nicht bereit war.  Dieses Mal allerdings war ich bereit.  Und ich konnte sehen, dass es irgendwie nicht in meiner Hand lag.  Ich konnte es einfach nicht alleine schaffen.

Nun ja, wie ich schon sagte:  Ich war bereit.  Also besorgte ich mir Hilfe.  Ich ging zu einer Channelerin – ihr Name ist Susanne Stolzenberger – welche mir bereits mehrfach empfohlen worden war, um einen tiefergehenden Blick auf dieses Thema zu werfen.  Ich bekam einen Termin zu Ende Oktober 2012.

Ich sage den Leuten immer, dass es in Ordnung ist, sich Hilfe zu holen und dass für sich selbst verantwortlich zu sein beinhaltet, zu wissen, wann es an der Zeit ist, dies zu tun.  Hier war ich also, einen Monat später und folgte meinem eigenen Rat.

Die Channelsitzung war intensiv.  Es stellte sich heraus, dass ich einige richtig dichte Familienenergien mit mir herumgetragen hatte – sie hafteten buchstäblich von Generationen zuvor an mir.  Es war uns möglich, dies zu klären und jene Energien, die nicht meine waren, an die Liebe und das Licht zu geben, wo sie hingehören.  Wo wir schon Mal dabei waren, haben wir auch gleich noch mehr Heilung für die Missbrauchserfahrungen 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.winitiiert, welche mir in jüngeren Jahren begegnet waren.

Mit all dem begann ein tiefer Reinigungs- und Transformationsprozess.  Auf einmal war ich noch mehr gewahr.  Ich konnte noch klarer sehen, wo ich Mustern gefolgt war, die nicht wirklich etwas mit dem zu tun haben, wer ich bin.  Und ich konnte sie gehen lassen.  Diese unsichtbare Mauer war fort.  Viel Zeug kam an die Oberfläche – und konnte schließlich mein System verlassen.  Sogar meine monatlichen Unterleibsschmerzen, unter denen ich seit meinem ersten Zyklus gelitten hatte, wurden viel besser.  Doch war es eine intensive Zeit und sehr persönlich.  Somit war mir nicht wirklich danach zumute, es öffentlich zu teilen.

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Als ich langsam wieder Boden unter meinen Füßen spürte, stand der große energetische Neustart des 12-12-2012/ 12-21-2012 an.

Offen gesagt:  Ich hatte den energetischen Wandel, den er mit sich bringen würde, total unterschätzt.  Ich  hatte schon einen Wandel erwartet.  Doch war ich von der Kraft, welche er 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.statsächlich hatte, überrascht.  es war eine fröhliche Überraschung.

Dennoch brauchte es einige Zeit, all die neue Energie zu integrieren.  Nichts scheint mehr so zu funktionieren, wie gewohnt.  Ich meine, ich war niemals eine sehr “lineare” Person und habe nie so richtig in das System der alten Energie gepasst.  Ich konnte mich dem einfach nicht glatt anpassen.  Aber ich hatte fast vierzig Jahre damit verbracht, mich in diesem Bereich so bequem wie möglich einzurichten und gelernt, damit umzugehen.

Jetzt ist alles so neu, dass noch niemand wirklich weiß, wie die Dinge funktionieren.  Es scheint, dass jetzt alles viel einfacher geht, als wir es gewohnt sind, zu erwarten.  Ich brauche bloß an etwas zu denken und nur Minuten später erwacht es zum Leben. Oder Tage.  Oder Wochen.  Nicht Monate, Jahre und Jahrhunderte.

Das trifft auf unterstützende und zerstörerische Gedanken zu.  Dies macht es auch leichter, Deinen eigenen Weg auf Grund von Gedanken der Angst zu blockieren, die irgendwie außer sich geraten sind.  Oder die Unterstützung kommt so schnell und 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wleicht, dass sie vielleicht gar übersehen wird.

In anderen Worten:  Gewahrsamkeit ist erforderlich.  Die ganze Zeit.  Rund um die Uhr.  Und Klarheit über das, was wir wirklich wollen.  Und darüber, warum wir uns noch nicht bereit für einige Dinge fühlen.  Zusätzlich brauchen wir eine Menge Sanftmut und Zärtlichkeit für uns selbst.  Seid gut zu Euch selbst, Leute!  Denn wenn Ihr es nicht seid, ist es ziemlich gut möglich, dass Euch die Kraft sehr viel schneller den je ausgeht.  Doch wenn Ihr es seid, entdeckt Ihr vielleicht, dass Auftanken sehr viel erfüllender ist, als Ihr es jemals erfahren habt.

Womit ich also jetzt beschäftigt bin, ist, herauszufinden, wo ich wirklich hin will und wie ich dort hinkomme.  Cathie Barash hat kürzlich einen englischsprachigen Artikel veröffentlicht darüber, “Mutig die Hand zu Spielen, die Dir Gegeben Ist” (Courageously Play the Hand You Are Dealt), worin sie einige sehr hilfreiche Werkzeuge dafür nennt, die “Warums” Deines Lebens in “Wies” zu wandeln.  Diese Art von Arbeit ist ein Teil von dem, was ich gerade tue.  Ein anderer Teil ist, herauszufinden, wie die Dinge für mich am besten funktionieren in dieser sehr neuen Energie.  Welche Art von Tages-, Wochen- und Monatsrhythmus funktioniert für mich?  Wie kann ich die 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.sDinge, die ich erledigen will, auf sanfte organische Weise erledigen?  Welches sind die Dinge, die ich jetzt wirklich in mein Leben bringen will?

Dies alles kann ein sehr zarter Prozess sein und will mit viel Sanftmut behandelt werden.  Es braucht Mut und muss manchmal in einem sehr sicheren Raum reifen, weit weg vom Internet und öffentlichen Netzwerken.

Abgesehen davon war vieles für mich so neu, dass ich Schwierigkeiten hatte, überhaupt Worte und Begriffe zu finden, die sich angemessen anfühlen.

Soviel kann ich Euch sagen:  Ich habe den Mut gefasst, eine sehr viel mehr künstlerische Richtung zu erwägen.  Endlich!

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Ende Dezember/ Anfang Januar gingen wir auch in die nächste Runde, um den Aufenthaltstitel in Deutschland für meinen Partner Kim zu erwirken.  In meinem Artikel “Das Haus wo Sie Verrückte Machen” hatte ich vor einiger Zeit 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wbereits ein bisschen darüber geschrieben, wie dicht und verrückt es gewöhnlich bei den Behörden zuging.

Seit dem war es immer noch ein langer Weg, doch die neue Energie war seit Dezember 2012 deutlich spürbar.  Zum Beispiel:  In Deutschland ist es ja Pflicht, eine Krankenversicherung zu haben.  Um den Aufenthaltstitel zu bekommen, verlangt die Ausländerbehörde eine Krankenversicherung.  Um eine Krankenversicherung zu bekommen, verlangt die Versicherung einen Aufenthaltstitel.  Die Leute bei der Krankenversicherung waren tatsächlich sehr freundlich und hilfsbereit, soweit sie konnten.  Sie haben Kim eine vorläufige Mitgliedschaft gegeben, welche vollständig gültig würde, sobald er seinen Aufenthaltstitel hätte.  Doch das war für die Ausländerbehörde nicht genug.  Was uns bis Dezember niemand gesagt hatte, war, dass eine einjährige Reisekrankenversicherung auch funktioniert hätte…  LUSTIG!  (Ich glaube nicht, dass man hier wirklich der Informationspflicht nachgekommen war…)

Als wir soweit waren, die Bewerbung an die Reisekrankenversicherungs-Gesellschaft zu schicken, fanden wir einen Brief von der gesetzlichen Krankenversicherung, dass sie Kim jetzt als 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.svollständiges Mitglied akzeptiert hätten – datiert auf den 21. Dezember 2012 (man beachte das spezielle Datum!).  Wir hatten ihnen noch nichts von der Reisekrankenversicherung erzählt, weil wir erst sehen wollten, was da passiert.  Also konnten sie nicht wissen, dass sie vielleicht dabei waren, einen Kunden zu verlieren.  Es kam einfach aus dem Nichts.  Natürlich akzeptierten wir diese großzügige Chance, da Kim ohnehin früher oder später eine reguläre Krankenversicherung bräuchte und es bereits freundlich von ihnen war, ihn auf Grund seines Alters überhaupt zu akzeptieren.

Als wir dann zurück zur Ausländerbehörde gingen, sagten sie uns, alles wäre jetzt gut und dass es mehrere Wochen dauern würde, bis Kim seinen Aufenthaltstitel erhält. Seine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung wäre jedoch in wenigen Tagen abgelaufen…  Das hätte wieder bedeutet, um 3:00 Uhr morgens aufzustehen und sich mitten in der Nacht im Winter in die Schlange zu stellen.  Was passiert ist:  Ein paar Tage später bekamen wir Post, dass Kim seinen Aufenthaltstitel bei der Behörde abholen kann!  Ein zweites Wunder!  Kein weiteres Hin und Her, kein Frieren in der nächtlichen Kälte.  DANKE SEHR!  :D

2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wJetzt hat Kim also seinen Aufenthaltstitel und der Endspurt fand tatsächlich in Anmut und Leichtigkeit für alle Beteiligten statt!

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Das war’s aus meinem transformativ-wandelnden Schneckenhaus für heute.  Ich hoffe, es geht jeder und jedem Einzelnen von Euch gut in dieser Zeit von Wandel und Veränderungen auf diesem sehr neuen Grund und Boden.

Danke, für Deine Treue, fürs regelmäßige Vorbeischauen und dafür, dass Du Dir Zeit nimmst, dies zu lesen.

Alles Liebe Euch allen!

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13 Responses to “Dämmerung des Neuen”

  1. bert0001 Says:

    Great to hear you are far advanced in the ‘red tape’ side of life. These days, it is difficult to live life if you have an international mind and circle of friends.
    Great to hear about the advances you have made in your spiritual journey towards self. Awareness seems to be key in your story. And then sometimes, out of the blue, good things start happening … :-)
    I’m very happy for you.

    • Stefanie Neumann Says:

      Hi Bert!

      Thank you very much for your warm and friendly comment! And thank you for sharing the joy!

      Yep, although it seems to be normal for most people to communicate beyond the borders of governments and nationalities thanks to social networks and the rest of the internet it can still get very dense and tedious when it comes down to encounters of the “non-virtual” kind. Anybody who has been at the airport for international travelling, lately, will have an idea of that. Or anybody who recetly sent a package to another continent. Or those of us who actually moved to another country – which can still be a big deal even inside of the European Union, as far as I noticed.

      You are right, awareness is an important “tool” for me – as well as allowing the “good” things to happen. Good that I allow myself to become more and more aware of that. ;)

      Thank you for stopping by – it’s good to see you, Bert!

      Much love!

      • bert0001 Says:

        I now see there is an english version. Anyway, I didn’t mind reading the German. I have to read it out loud to understand it though, it’s funny. Didn’t have to look up any word.

        • Stefanie Neumann Says:

          Actually the English version was out even a week before the German translation and I assumed you had clicked on the link on top to read the post in English. For some reason, when I want to publish something in German and English, it’s easier for me to write it in in English first and then translate it back to my native tongue. ;)

          It’s great that you where able to understand everything without help!!! I am impressed! – Where are you located, again? Belgium? I usually can read Afrikaans quite well because of the similarity between Vlaams and German. Yet, for an article like this I would have needed lots of help, anyway.

          • bert0001 Says:

            In a long forgotten past (30 years ago) I tried to read Kafka and Mann in German. I never finished either of them, but a lot is dorming and waiting to be revived. 10 years earlier, we had only 7 channels on tv, 3 of them were German. I still remember ‘Die Sendung mit der Maus”

  2. Subhan Zein Says:

    That’s great! I love to hear that the second miracle was equally great as the first one :-)


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