Zeit und Gegenwärtigkeit

Time And Presence

Crocus L.

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Kennst Du dieses Gefühl, dass der Tag nur so an Dir vorbeirast?  Du willst nur mal eben schnell etwas tun und dann ist auf einmal eine Ewigkeit vergangen…?

Ich kenne dieses Gefühl ganz gut.  Bisher habe ich es am Häufigsten erlebt, wenn ich keine Lust hatte, in die Gänge zu kommen mit dem, was für meinen Tag anstand.  Zum Beispiel, wenn ich unbedingt einkaufen musste aber nicht in den Regen raus wollte und stattdessen erst einmal andere Dinge erledigt habe.  Und auf einmal war es kurz vor Ladenschluss (das ist in Deutschland meistens um 20:00 Uhr) und der Tag vorbei.

Es war in den meisten Fällen nicht so, dass ich zum Beispiel statt des Einkaufens unwichtige Dinge erledigt habe, ich habe nur andere wichtige Dinge vorgezogen, um nicht sofort raus in den Regen zu müssen.  Und eigentlich hätten diese Dinge oft auch gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen sollen, dass gleich der ganze Tag weg ist.  Es war, als wäre da ein Zeitfresser, der auf meiner Schulter sitzt und mir meine ganze Zeit wegfrisst.

Das fand ich merkwürdig, also habe ich mir dieses Phänomen einmal näher angeschaut und begonnen, mich selbst in den entsprechenden Situationen zu beobachten.

Da ist mir etwas aufgefallen.  Der Zeitfresser tauchte immer dann auf, wenn ich nicht vollkommen im Jetzt war.  Im Falle des Nicht-Einkaufen-Wollens war es zum Beispiel so, dass ich mich zwar erst mal anderen wichtigen Dingen zugewandt habe, ihnen aber nicht meine volle Aufmerksamkeit geschenkt habe.  Stattdessen habe ich die ganze Zeit darüber nachgedacht, wie ich mich nun doch noch fürs Einkaufen motivieren kann.  Ich war mit meinen Gedanken in der Zukunft, anstatt im Jetzt, in der Gegenwart.  Übrigens tauchte der Zeitfresser auch dann auf, wenn ich mit meinen Gedanken in der Vergangenheit war, während ich mein Tagewerk erledigt habe.

Dann habe ich experimentiert.  Ich habe mich selbst immer wieder daran erinnert, gegenwärtig zu bleiben, bei allem, was ich getan habe.  – Ich möchte erst den Artikel schreiben, bevor ich das Badezimmer putze (oder umgekehrt)?  In Ordnung.  Dann bleibe ich mit meiner Aufmerksamkeit so lange bei dem Artikel, wie ich ihn tatsächlich schreibe und wende mich dann mit voller Aufmerksamkeit dem Badezimmer zu.  Ich möchte erst meine E-Mails beantworten, bevor ich raus in den Regen zum Einkaufen gehe?  In Ordnung.  Dann bleibe ich mit meiner Aufmerksamkeit bei den E-Mails, bis ich soweit bin, einkaufen zu gehen.  Und erst dann wende ich mich mit voller Aufmerksamkeit dem Einkaufengehen zu.

Und auf einmal nahm ich eine Entschleunigung war.  Die Zeit verlangsamte sich zu einem angenehmen Schritttempo und ich konnte alles, was anstand, in Ruhe erledigen.

Bisher dachte ich, diese Erkenntnis bezieht sich nur auf Dinge, die zu tun sind.  Doch diese Woche habe ich gemerkt, dass sie sich auch auf das Nicht-Tun bezieht.  Ich habe diese Woche so eine Phase, wo ganz viel Energie hereinströmt und integriert werden möchte.  Da fühle ich mich oft müde und brauche viel Ruhe und Atempausen.  Anfang der Woche wollte ich aber unbedingt ein paar Dinge erledigen.  Also habe ich mich an den Computer gesetzt und gesagt:

„Ich kann ja mal sehen, wie weit ich komme.  Und wenn ich zu müde werde, dann lege ich mich einfach hin.“

Naja, schließlich habe ich mich in so einen Modus hineingearbeitet, wo man einfach immer weiter geht, obwohl man eigentlich viel zu müde ist und nach einem Schläfchen viel effektiver weiterarbeiten könnte.  Ich hatte aber Angst, dass ich mich nach dem Schlafen nicht wieder aufraffen kann.  Also habe ich einfach weiter gearbeitet.  Und auf einmal war der Tag um, obwohl es, der Menge der Arbeit nach zu urteilen, gerade mal ein halber Tag hätte sein sollen.

Der Zeitfresser war wieder da!

Beim näheren Hinsehen wurde mir dann klar, dass ich eigentlich die ganze Zeit müde war.  -  Es war diese Müdigkeit, die das Denken schwer macht und einem irgendwann einfach die Augen zufallen lässt.  Ich war also gar nicht gegenwärtig.  Wäre ich es gewesen, hätte ich mir ein Schläfchen erlaubt.

Am nächsten Tag habe ich mir diese Erkenntnis zu Herzen genommen.  Ich hatte immer noch mit dieser Müdigkeit zu tun.  Also habe ich mir, trotz aller Angst, nicht genug zu schaffen, erlaubt, zu schlafen oder zu ruhen, wann immer mir danach war.  Ich war dann auch jedes Mal ganz tief weg, so für eine halbe Stunde oder so.  Aber es hat sich viel länger angefühlt und mich erfrischt.  Und letztendlich habe ich an dem Tag viel mehr geschafft, als sogar an einem „normalen“ Arbeitstag.

Das lässt mich schon manchmal darüber nachdenken, wie ungesund unser Arbeitssystem oft aufgebaut ist, denn als Angestellter kann man sich meist keinen Mittagsschlaf und keine Atempausen erlauben, obwohl es doch eigentlich zu effektiverem Arbeiten führt – und auch zu gesünderen Arbeitskräften.

Weißt Du was ich schließlich für mich herausgefunden habe?

In der Gegenwart gibt es keinen Zeitfresser.  Solange ich gegenwärtig bin, habe ich alle Zeit, die ich brauche und kann immer alles ganz in Ruhe erledigen.  Nur, wenn ich mit meinen Gedanken und Gefühlen zu lange in der Zukunft verweile (zum Beispiel, weil ich mir Sorgen mache) oder in der Vergangenheit (zum Beispiel, weil ich mich für etwas schäme), dann kommt der Zeitfresser und erinnert mich daran, dass meine Kraft im Jetzt liegt, in der Gegenwart, und das ich dort hin gehöre.

Wie sieht es bei Dir aus?  Hast Du auch schon Erfahrungen mit einem Zeitfresser gemacht?  Wie gehst Du mit solchen Situationen um?  Hast Du vielleicht einen Tipp, den Du gerne hier mit uns teilen möchtest?

Alles Liebe,

Steffi

Frühjahrsputz 2013

Galanthus

Galanthus

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Diesen April bemerke ich eine Menge Energiebewegung.  Einerseits scheint es, als wären die Dinge leichter geworden und weniger dicht als durch die Wintersaison hindurch.  Andererseits scheint ein riesiger Energiedownload das System aufzuwühlen.

Während über die Wintersaison 2012/ 2013 ein handfester Winterschlaf in vielerlei Hinsicht die angemessene Wahl zu sein schien, ist jetzt eine Zeit des Erwachens und Umgehens mit den Veränderungen, die geschehen sind, während wir schliefen.

Ich merke, dass sich viel in meinem endokrinen System bewegt – Hormone und Drüsen – sowie meine DNS, die sich zu verändern oder vielmehr zu re-aktivieren scheint.  Auch bemerke ich, dass mein System eine Menge Angst entlässt.  Da ich außerdem sehe, dass andere mit ähnlichen Symptomen zu tun haben, wähle ich, darüber zu schreiben, da der Austausch vielleicht hilft, sanfter durch diese Bewegungen zu gehen.

Körperliche Symptome

Für mich ist es, dass ich oft aufwache und Übelkeit, Schwäche und einen Druck im Kopf fühle.  Auch fühlt es sich an, als würde sich etwas im Bereich meines Solarplexus bewegen.  Und mein Nacken und Schultern tendieren dazu, sich zusammen zu ziehen und verspannt anzufühlen.  Etwas anderes Auffälliges sind die weiblichen pre-menstruellen Symptome, die ich bemerke, obwohl es gar nicht die „reguläre“ Zeit dafür ist.

Kürzlich hatte ich auch ziemlich lebendige Alpträume.  Während die Träume selbst gar nicht so ein großes Problem darstellten, war die körperliche Reaktion darauf teilweise überwältigend.  Es war, als würden mein Verstand und mein Herz wissen, dass alles gut ist, trotz der schlimmen Träume, doch mein Körper verarbeitete Muster der Angst.  Somit fühlte ich körperliche Angst, obwohl ich wusste, dass alles gut ist.

Was Mir Hilft

Bezüglich der Symptome, die ich gleich während dem Prozess des Aufwachens spüre, hilft es mir, etwas Zeit zu nehmen, um aus dem Bett zu kommen und Eile zu vermeiden.  Es hilft, mich sanft zurück in den Körper zu atmen und mich zu erden.  Und dann atme ich ein bisschen, während ich jedem Symptom etwas liebevolle Gewahrsamkeit schenke.  Das hilft normalerweise um die Spannung im System zu lösen.

Weiches Atmen in liebevoller Gewahrsamkeit sowie Erlauben, ist übrigens tatsächlich immer ein gutes Heilmittel bei Quälereien und Unausgewogenheit.

Bezüglich des aufgewühlten Solarplexus habe ich bemerkt, dass es sich auch sehr gut anfühlt, meine Hand sanft darauf zu platzieren und sie dort einen Moment liegen zu lassen.  Das Gleiche gilt für die verfrühten pre-menstruellen Symptome – wozu ich meine Hand auf den Bereich meines Körpers platziere, welcher Unwohlsein erfährt (wie der Unterbauch).

Die Anspannung in Nacken und Schultern kann natürlich immer eine kleine Massage von einem freundlichen Menschen gebrauchen.  Da nicht jeder eine solche freundliche Person an seiner Seite hat – ich hatte das für lange Zeit nicht – gibt es höchstwahrscheinlich ein paar andere Möglichkeiten, die Last zu lindern.  Eine davon ist etwas sanftes Yoga für Schultern und Nacken.  Und auch weiches Atmen und bewusstes Erlauben, loszulassen, was immer ich in diesem Moment versuche, festzuhalten.  Festhalten und angeheftet zu bleiben, rettet niemanden.  Es blockiert nur den natürlichen Fluss.

Um mit den körperlichen Angstmustern umzugehen, hilft es mir zu allererst, zu wissen, dass es sich nicht wirklich um eine Reaktion auf eine aktuelle Gefahr handelt.  Es ist lediglich ein generelles Muster von Angst, das hochkommt und sich bemerkbar macht.  Wahrscheinlich gibt es dazu ein größeres Gesamtbild, doch mein Verstand sieht es gerne als das körperliche Entlassen alter Muster, da alle Emotionen auch im physischen Körper gespeichert sind.  Dann scheint es sehr wichtig für mich zu sein, mich in meinem Körper zu erden.  Wenn es in den physischen Bereichen ungemütlich wird, neigen einige meiner Aspekte manchmal dazu, den Körper zu verlassen, um das Unbehagen nicht zu fühlen.  Tatsächlich hilft das nicht wirklich, da diese ungemütlichen Symptome ungefühlt im physischen System steckenbleiben.  Was mir also dabei hilft, ist, mich selbst in meinen Körper hinein zu erden und meinen Raum vollkommen einzunehmen.  Auf diese Weise hat auch alles, was nicht mein ist, keinen Raum mehr in meinem System, was ebenfalls helfen kann.  Und, wie bei allem anderen auch, hilft es mir, sanft in liebevoller Gewahrsamkeit zu atmen.

Wenn diese Muster, die ich oben erwähnt habe, auftauchen, sind sie da und ich muss mit ihnen umgehen.  Unnötig, sich darüber zu grämen, dass es passiert ist.  Es ist ok und alles ist gut.  Doch gibt es da etwas, was ich tun kann, um es von jetzt an sanfter zu gestalten – einen Atemzug zur Zeit:

Von jetzt an erlaube ich mir einen sanften Übergang.

Alles in allem glaube ich, dass wir uns momentan in einem großen Übergang befinden – und ein Teil davon ist, das Alte zu entlassen und das Neue zu erlauben.  Und ich weiß – im Sinne von einem tieferen Wissen – das alles gut ist.

Was ist mit Dir?  Wie geht es Dir dieser Tage?  Bemerkst Du eine Veränderung?  Gehst Du deinen Weg immer reibungslos oder mühst Du Dich manchmal?  Wie gehst Du damit um, wenn es so ist?  Und welchen Rat hast Du für jene, die sich mühen, wenn Du es nicht tust?

Alles Liebe und einen fröhlichen Frühjahrsputz,

Steffi

Dämmerung des Neuen

(English translation available  -  Englische Übersetzung verfügbar)

2013-02-02 Hamburg Harbour - Hamburger Hafen

2013-02-02:
Hamburg Harbour – Hamburger Hafen

2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wEs ist eine ganze Weile her, seit ich genug Worte gefunden habe, um einen Artikel für meinen Blog zu füllen.  Ich fühle allerdings, dass die Zeit jetzt gekommen ist, ein wenig darüber zu erzählen, was hier so passiert ist und noch passiert.  Kurzgefasst kann ich dies sagen:

Ich Wandle Mich.

Naja, ich gebe zu, das ist sehr kurz – obwohl es den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft.  Dennoch habe ich vor, ein paar mehr Details über diese Wandlung meinerseits zu teilen.

Es fing so um Ende September 2012 herum an.  Mein Partner Kim hat seine Familie in den Vereinigten Staaten von Amerika besucht, während ich in Deutschland geblieben bin und einige Dinge in meinem Leben aufgeräumt habe.  Während dieses Klärungsprozesses begegnete ich einer alten Blockade.  Sie fühlte sich immer an, wie eine unsichtbare Wand, die mich davon abhält, die Hand nach meinen wahren Träumen und Wünschen auszustrecken.  Bis dahin hatte ich immer gedacht, dass dies mein Fehler, meine eigene Schwäche sei, die mich davon abhielten, über diese Wand hinauszugehen.  2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.sDass etwas in mir noch nicht bereit war.  Dieses Mal allerdings war ich bereit.  Und ich konnte sehen, dass es irgendwie nicht in meiner Hand lag.  Ich konnte es einfach nicht alleine schaffen.

Nun ja, wie ich schon sagte:  Ich war bereit.  Also besorgte ich mir Hilfe.  Ich ging zu einer Channelerin – ihr Name ist Susanne Stolzenberger – welche mir bereits mehrfach empfohlen worden war, um einen tiefergehenden Blick auf dieses Thema zu werfen.  Ich bekam einen Termin zu Ende Oktober 2012.

Ich sage den Leuten immer, dass es in Ordnung ist, sich Hilfe zu holen und dass für sich selbst verantwortlich zu sein beinhaltet, zu wissen, wann es an der Zeit ist, dies zu tun.  Hier war ich also, einen Monat später und folgte meinem eigenen Rat.

Die Channelsitzung war intensiv.  Es stellte sich heraus, dass ich einige richtig dichte Familienenergien mit mir herumgetragen hatte – sie hafteten buchstäblich von Generationen zuvor an mir.  Es war uns möglich, dies zu klären und jene Energien, die nicht meine waren, an die Liebe und das Licht zu geben, wo sie hingehören.  Wo wir schon Mal dabei waren, haben wir auch gleich noch mehr Heilung für die Missbrauchserfahrungen 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.winitiiert, welche mir in jüngeren Jahren begegnet waren.

Mit all dem begann ein tiefer Reinigungs- und Transformationsprozess.  Auf einmal war ich noch mehr gewahr.  Ich konnte noch klarer sehen, wo ich Mustern gefolgt war, die nicht wirklich etwas mit dem zu tun haben, wer ich bin.  Und ich konnte sie gehen lassen.  Diese unsichtbare Mauer war fort.  Viel Zeug kam an die Oberfläche – und konnte schließlich mein System verlassen.  Sogar meine monatlichen Unterleibsschmerzen, unter denen ich seit meinem ersten Zyklus gelitten hatte, wurden viel besser.  Doch war es eine intensive Zeit und sehr persönlich.  Somit war mir nicht wirklich danach zumute, es öffentlich zu teilen.

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Als ich langsam wieder Boden unter meinen Füßen spürte, stand der große energetische Neustart des 12-12-2012/ 12-21-2012 an.

Offen gesagt:  Ich hatte den energetischen Wandel, den er mit sich bringen würde, total unterschätzt.  Ich  hatte schon einen Wandel erwartet.  Doch war ich von der Kraft, welche er 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.statsächlich hatte, überrascht.  es war eine fröhliche Überraschung.

Dennoch brauchte es einige Zeit, all die neue Energie zu integrieren.  Nichts scheint mehr so zu funktionieren, wie gewohnt.  Ich meine, ich war niemals eine sehr “lineare” Person und habe nie so richtig in das System der alten Energie gepasst.  Ich konnte mich dem einfach nicht glatt anpassen.  Aber ich hatte fast vierzig Jahre damit verbracht, mich in diesem Bereich so bequem wie möglich einzurichten und gelernt, damit umzugehen.

Jetzt ist alles so neu, dass noch niemand wirklich weiß, wie die Dinge funktionieren.  Es scheint, dass jetzt alles viel einfacher geht, als wir es gewohnt sind, zu erwarten.  Ich brauche bloß an etwas zu denken und nur Minuten später erwacht es zum Leben. Oder Tage.  Oder Wochen.  Nicht Monate, Jahre und Jahrhunderte.

Das trifft auf unterstützende und zerstörerische Gedanken zu.  Dies macht es auch leichter, Deinen eigenen Weg auf Grund von Gedanken der Angst zu blockieren, die irgendwie außer sich geraten sind.  Oder die Unterstützung kommt so schnell und 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wleicht, dass sie vielleicht gar übersehen wird.

In anderen Worten:  Gewahrsamkeit ist erforderlich.  Die ganze Zeit.  Rund um die Uhr.  Und Klarheit über das, was wir wirklich wollen.  Und darüber, warum wir uns noch nicht bereit für einige Dinge fühlen.  Zusätzlich brauchen wir eine Menge Sanftmut und Zärtlichkeit für uns selbst.  Seid gut zu Euch selbst, Leute!  Denn wenn Ihr es nicht seid, ist es ziemlich gut möglich, dass Euch die Kraft sehr viel schneller den je ausgeht.  Doch wenn Ihr es seid, entdeckt Ihr vielleicht, dass Auftanken sehr viel erfüllender ist, als Ihr es jemals erfahren habt.

Womit ich also jetzt beschäftigt bin, ist, herauszufinden, wo ich wirklich hin will und wie ich dort hinkomme.  Cathie Barash hat kürzlich einen englischsprachigen Artikel veröffentlicht darüber, “Mutig die Hand zu Spielen, die Dir Gegeben Ist” (Courageously Play the Hand You Are Dealt), worin sie einige sehr hilfreiche Werkzeuge dafür nennt, die “Warums” Deines Lebens in “Wies” zu wandeln.  Diese Art von Arbeit ist ein Teil von dem, was ich gerade tue.  Ein anderer Teil ist, herauszufinden, wie die Dinge für mich am besten funktionieren in dieser sehr neuen Energie.  Welche Art von Tages-, Wochen- und Monatsrhythmus funktioniert für mich?  Wie kann ich die 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.sDinge, die ich erledigen will, auf sanfte organische Weise erledigen?  Welches sind die Dinge, die ich jetzt wirklich in mein Leben bringen will?

Dies alles kann ein sehr zarter Prozess sein und will mit viel Sanftmut behandelt werden.  Es braucht Mut und muss manchmal in einem sehr sicheren Raum reifen, weit weg vom Internet und öffentlichen Netzwerken.

Abgesehen davon war vieles für mich so neu, dass ich Schwierigkeiten hatte, überhaupt Worte und Begriffe zu finden, die sich angemessen anfühlen.

Soviel kann ich Euch sagen:  Ich habe den Mut gefasst, eine sehr viel mehr künstlerische Richtung zu erwägen.  Endlich!

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Ende Dezember/ Anfang Januar gingen wir auch in die nächste Runde, um den Aufenthaltstitel in Deutschland für meinen Partner Kim zu erwirken.  In meinem Artikel “Das Haus wo Sie Verrückte Machen” hatte ich vor einiger Zeit 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wbereits ein bisschen darüber geschrieben, wie dicht und verrückt es gewöhnlich bei den Behörden zuging.

Seit dem war es immer noch ein langer Weg, doch die neue Energie war seit Dezember 2012 deutlich spürbar.  Zum Beispiel:  In Deutschland ist es ja Pflicht, eine Krankenversicherung zu haben.  Um den Aufenthaltstitel zu bekommen, verlangt die Ausländerbehörde eine Krankenversicherung.  Um eine Krankenversicherung zu bekommen, verlangt die Versicherung einen Aufenthaltstitel.  Die Leute bei der Krankenversicherung waren tatsächlich sehr freundlich und hilfsbereit, soweit sie konnten.  Sie haben Kim eine vorläufige Mitgliedschaft gegeben, welche vollständig gültig würde, sobald er seinen Aufenthaltstitel hätte.  Doch das war für die Ausländerbehörde nicht genug.  Was uns bis Dezember niemand gesagt hatte, war, dass eine einjährige Reisekrankenversicherung auch funktioniert hätte…  LUSTIG!  (Ich glaube nicht, dass man hier wirklich der Informationspflicht nachgekommen war…)

Als wir soweit waren, die Bewerbung an die Reisekrankenversicherungs-Gesellschaft zu schicken, fanden wir einen Brief von der gesetzlichen Krankenversicherung, dass sie Kim jetzt als 2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.w.svollständiges Mitglied akzeptiert hätten – datiert auf den 21. Dezember 2012 (man beachte das spezielle Datum!).  Wir hatten ihnen noch nichts von der Reisekrankenversicherung erzählt, weil wir erst sehen wollten, was da passiert.  Also konnten sie nicht wissen, dass sie vielleicht dabei waren, einen Kunden zu verlieren.  Es kam einfach aus dem Nichts.  Natürlich akzeptierten wir diese großzügige Chance, da Kim ohnehin früher oder später eine reguläre Krankenversicherung bräuchte und es bereits freundlich von ihnen war, ihn auf Grund seines Alters überhaupt zu akzeptieren.

Als wir dann zurück zur Ausländerbehörde gingen, sagten sie uns, alles wäre jetzt gut und dass es mehrere Wochen dauern würde, bis Kim seinen Aufenthaltstitel erhält. Seine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung wäre jedoch in wenigen Tagen abgelaufen…  Das hätte wieder bedeutet, um 3:00 Uhr morgens aufzustehen und sich mitten in der Nacht im Winter in die Schlange zu stellen.  Was passiert ist:  Ein paar Tage später bekamen wir Post, dass Kim seinen Aufenthaltstitel bei der Behörde abholen kann!  Ein zweites Wunder!  Kein weiteres Hin und Her, kein Frieren in der nächtlichen Kälte.  DANKE SEHR!  :D

2013-01-20_03. Imbolc_hand-crafted.1.wJetzt hat Kim also seinen Aufenthaltstitel und der Endspurt fand tatsächlich in Anmut und Leichtigkeit für alle Beteiligten statt!

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Das war’s aus meinem transformativ-wandelnden Schneckenhaus für heute.  Ich hoffe, es geht jeder und jedem Einzelnen von Euch gut in dieser Zeit von Wandel und Veränderungen auf diesem sehr neuen Grund und Boden.

Danke, für Deine Treue, fürs regelmäßige Vorbeischauen und dafür, dass Du Dir Zeit nimmst, dies zu lesen.

Alles Liebe Euch allen!

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Frohes Imbolc!

(This post is also available in English lanuage  -  Dieser Beitrag ist auch in englischer Sprache verfügbar)

Während ich in meinem Schneckenhaus transformiere, dreht sich der Jahreskreis in der nördlichen Hemisphäre wieder Richtung Licht.  Heute zelebriert der keltische Kalender die Rückkehr des Lichts und den Beginn des Frühlings mit dem Imbolc-Fest.  Für einige ist Licht gleich Bewusstsein.  In diesem Jahr 2013, wo alles neu ist und sich uns Bereiche öffnen, die wir nie zuvor erfahren haben, ist es ein sehr neues Bewusstsein, welches hereinströmt.

Für jene unter Euch, die dies gerne feiern mögen, möchte ich an dieser Stelle ein Video teilen, welches gerade meinen Posteingang erreichte – fühlt Euch frei mitzusingen und Licht und Liebe über unsere Mutter Erde und das Univerum zu verbreiten.

Deva Premal:  The Gayatri Mantra Around he World

Inspirierendes Audio in Deutscher Sprache zum Start ins Neue Jahr…

… und der “Körperzellen Rock”

♣♣♣

Hier zunächst ein Link zur äußerst hörens- und lesenswerten Jahresbotschaft 2013 der Geistigen Welt von Robert Betz aus dem Strahl des Emanuel durch Andrea Schirnack:

 

Jahresbotschaft 2013

♥♥♥

Passend zu dem Teil darüber, dass wir uns daran erinnern dürfen, dass wir heil und gesund sind, hier der Körperzellen Rock von Astrid Kuby und Michael Mosaro als fröhliche Übung:

♣♣♣

Du denkst, das ist uncool? – Empfand man anscheinend nicht so beim Wacken Open Air 2008  ;) :

♠♠♠

Du stehst eher auf Heavy Metal? … Kannst Du haben:

♦♦♦

Oder doch lieber die Techno-Version?  Auch das ist möglich:

♥♥♥

Und hier noch ein sehenswertes Interview mit Michael Mosaro während einer der Lebensfreude Messen in Hamburg über die Entstehung des Körperzellen Rocks:

♥♥♥

Vielen Dank an Robert Betz, Andrea Schirnack und den Strahl des Emanuel, Astrid Kuby, und Michael Mosaro, alle Körperzellen-Rocker in Wacken, Blake Inc., DJ IssaK, sowie alle Engel und Elfen, die dem hier Präsentierten Ausdruck und Raum im Internet geben!

♥♥♥

Wie Ich von Jetzt an mit Enttäuschungen Umgehe

2012-09-24.01_Deal with Disappointment

Steffi September 2008
Photographer/ Fotografin:
Sehnaz Seker
http://www.sehnazseker.com

Eine Zeit lang habe ich besonders die kleinen Enttäuschungen im Leben abgetan und mir oft eingeredet, es wäre mein Fehler und ich wäre einfach zu anspruchsvoll, wenn meine Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt werden.

Nicht nur hat das zu einem Muster des „nur zu nehmen was übrigbleibt“ geführt, es hat auch dazu geführt, dass sich das Gefühl der Enttäuschung nicht wandeln konnte und in meinem System feststeckte.  Dadurch war ich nun mehr auf ein Gefühl von Mangel und auf das, was ich nicht bekomme konzentriert, anstatt mich auf das Schöne, was bereits in meinem Leben ist, zu fokussieren.  Das hat mich in eine Spirale von Mangel und Frustration gezogen.

Wenn sich das für Dich vertraut anfühlt, möchte ich gerne ein Experiment mit Dir teilen, welches mir in solchen Situationen hilft.  Vielleicht unterstützt es Dich ja auch.

Es gibt zwei Teile in vier Schritten:

Teil eins

„Ich vergebe mir dafür, dass ich meine Bedürfnisse abgetan und erlaubt habe, mich in eine Position von Mangel und Frustration zu platzieren.  Ich willige ein, dieses Verhalten sofort zu ändern.“

Teil zwei

  1. Ich erkenne die Enttäuschung an und benenne sie.
  2. Ich tue mir selbst ganz bewusst etwas Gutes, das mich auf Herzebene nährt.
  3. Ich danke für das Schöne, das bereits in meinem Leben ist.

Bist Du bereit, den Gefühlen von Enttäuschung in Deinem Leben zu erlauben, sich zu wandeln?

***

P.S.:  Möchtest Du mehr erfahren?  Dann kannst Du Dir meine Notiz des Tages auf Google+ anschauen:

Anerkennung

  *** 

2012-09-25.2 Dealing with Disappointment

2012-09-23
Eibenbeeren

Gehst Du mit Enttäuschung um?

2012-09-24.01_Dealing with Disappointment

Steffi September 2008
Photographer/ Fotografin:
Sehnaz Seker
http://www.sehnazseker.com

Im Leben läuft nicht immer alles, wie wir es erwarten.  Wir planen Dinge auf eine Weise und sie geschehen auf eine andere Weise.  Leute versprechen etwas und etwas ganz anderes passiert.  Wir sehen etwas in einer Gelegenheit oder in einer Person und an irgendeinem Punkt entdecken wir, dass wir nicht die Wahrheit gesehen haben.

Manchmal führt dies zu einem Gefühl von Enttäuschung.

Das ist normal, sagst Du jetzt vielleicht.  Enttäuschungen passieren im Leben.

Dennoch würde ich gerne einen näheren Blick darauf werfen, wie wir mit solchen Enttäuschungen umgehen.  Gehen wir überhaupt mit ihnen um?

Wie oft fühlst Du Dich enttäuscht und sagst Dir dann, dass Du nicht so viel erwarten solltest?

Wie oft fühlst Du dich enttäuscht und versuchst Dich so zu verbiegen, dass es nicht mehr wie eine Enttäuschung aussieht?

Wie oft fühlst Du Dich enttäuscht und tust es als nicht so wichtig ab?

Ich habe das sehr oft getan.

Was geschieht, wenn wir das tun?

Ich habe erfahren, dass dies Gefühle von Ärger und Frustration verursacht.  Und wenn dieser Ärger ebenfalls abgetan und zum Schweigen gebracht wird, führt das dazu, dass wir uns schlapp fühlen und als ob wir feststecken.

Warum werden wir wütend?

Wut oder Ärger signalisiert uns, dass es da etwas zu tun gibt.  Es gibt und auch den Treibstoff, uns zu bewegen.  Es sagt uns:  Hej, das hier ist nicht richtig!  Mach was!

Das bedeutet nicht unbedingt, dass wir diesen Ärger gegenüber einer anderen Person ausagieren müssen.  Es bedeutet definitiv keine Entschuldigung dafür, irgendjemanden mit Absicht zu verletzen.  Was es bedeutet, ist, innezuhalten und näher hinzuschauen.  Den Mut zu fassen und einen Schritt auf unsere eigenen Bedürfnisse zuzumachen.  Das was gerade schiefläuft zu benennen und es wieder richtigzustellen.  Es sagt uns, uns auf unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche zuzubewegen.

Also, nächstes Mal, wenn Du Dich wegen etwas enttäuscht fühlst, selbst wenn es nur etwas Kleines ist, magst Du dieses Gefühl vielleicht anerkennen, als einen ersten Schritt.  Und dann gehe los und tue etwas Nettes für Dich, etwas, das Dich wirklich auf Herzebene nährt.

Bist Du bereit, die Botschaft, welche Dir mit dem Gefühl von Enttäuschung überreicht wird, zu ehren?

***

P.S.:  Möchtest Du mehr erfahren?  Dann kannst Du meine Notiz des Tages auf Google+ anschauen:

Innehalten mit Dir Selbst

  *** 

2012-09-24.2 Dealing with Disappointment

2012-09-23
Blühendes Licht

Ein Singendes Herz und Dankbarkeit

What Makes Your heart Sing? - 2012-08-27

Steffi 2012-04:
Mit singendem Herzen in den Straßen von Inverness, Schottland.

Diese Woche habe ich darüber geschrieben, das Herz zum Singen zu bringen.  Es gibt viele verschiedene Menschen und jede sowie jeder mag unterschiedliche Dinge.  Daher mag es auch manches Mal sehr variieren, was unser Herz zum Singen bringt.

Es gibt jedoch einen Wegweiser, der all diesen Variationen gerecht wird:  Dankbarkeit.

Wenn unser Herz singt, dann ist das etwas, wofür wir aus tiefster Seele dankbar sind.  Ist Dir das schon einmal aufgefallen, wie sehr beide Gefühle sich ähneln?

Und somit führt uns Dankbarkeit auch zu dem, was unser Herz zum Singen bringt.

Ich bin dankbar für Herbstspaziergänge im Park.

Ich bin dankbar für das Flüstern des Espenlaubs in den Bäumen neben meiner Wohnung.

Ich bin dankbar für das goldene Licht, welches die Sonne am Nachmittag in mein Fenster strahlt.

Und da ist noch etwas:

Ich danke Dir, liebe Leserin, lieber Leser, dass Du meinen Blog gefunden hast.  Ich danke Dir, dass Du hier vorbeischaust, verweilst, liest, lernst, lehrst, genießt, teilst, kommentierst, meinen Blog abonnierst, diesen Ort magst und ihn mit Deiner Präsenz ehrst.  Danke, dass Du hier bist.

Ein herzliches Willkommen auch an jede und jeden neuen Besucher und Abonnenten!  Ich freue mich, dass Du dabei bist!

Alles Liebe und ein wundervolles Wochenende!

Wofür bist Du heute dankbar?

  *** 

Buntes Leben

Orange Poppy

Note of the day – Notiz des Tages

 Weißt Du noch, was als Kind Deine Lieblingsfarbe war?

 Welche war es?  Was hast Du damit gemacht?  Hast Du mit ihr gemalt?  Hast Du Kleidung darin gehabt?  Hast Du Blumen mit Deiner Lieblingsfarbe gepflückt?

 Wie wäre es, etwas davon heute zu machen?

 Wann hast Du das letzte Mal ein Bild mit Buntstiften gemalt?  Wann hast Du Dir das letzte Mal Deine Lieblingsblumen besorgt?  Wann hast Du das letzte Mal ein hübsches Stück Stoff in Deiner Hand gehalten, einfach nur um der Freude willen?

 Mache heute zu diesem Tag!

 Hast Du schon Dein Herz singen lassen?

  ***

Colourful Life - 2012-08-31

August 2012:
Brombeerblüten.

Dir selbst eine Freude Machen

Orange Poppy

Note of the day – Notiz des Tages

 Kannst Du Dich an Dein Lieblingsessen als Kind erinnern?  Oder Dein Lieblingsleckerbissen?  Muttis selbstgemachte Kekse?  Wackelpudding?  Pfannkuchen?

Wie wäre es, das Rezept herauszufinden und Dich diese Woche selbst mit Deinem Lieblings-Kindheits-Essen zu verwöhnen?  Wenn sich Dein Geschmack seitdem verändert hat, magst Du das Rezept vielleicht so variieren, dass es den aktuellen Vorzügen deines inneren Kindes gerecht wird.

Hast Du heute schon Dein Herz singen lassen?

  ***

Treating Yourself - 2012-08-29

August 2012:
Hmmmmmm… Brombeeren!

Sacred Harp Singers of Dublin

Shape note singing in Dublin

Ute smile

Ute's Happy World

annehutcheson

Official blog of the author of "Ill Will"

the MUSINGS of robin griggs wood

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Easy Vegan Recipes with The Edgy Veg

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Mike Howe - Music Through Heart and Hands

I am a multi instrumentalist composer of music that has been described as "humble, heartfelt and strikingly beautiful". I am also an ecologist. Nature, landscapes and people are the inspiration for my music

Ruth Nina Welsh

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Sterry

Hannah Sterry is a musician, photographer and cartoonist based in South Devon. She regularly plays jazz flute and harp with a variety of local music groups and often asks "Where has all the tea gone?"

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