Fröhlichen Earth Day!

Happy Earth Day 2012-1 © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

This post is also available in English language.

Hej Leute!

In meinem letzten Beitrag habe ich ein wenig von meiner Reise mitgeteilt.  Die Tour durch das Vereinigte Königreich ist nun zum Abschluss gekommen, als wir am letzten Freitag an Bord der Fähre von England zu den Niederlanden gingen.  Nach der nächtlichen Überfahrt hat mit dem gestrigen Erreichen des europäischen Festlandes ein neuer Zyklus begonnen.

Ich schreibe jetzt diese Zeilen aus Amsterdam, der niederländischen Hauptstadt, wo mein Partner Kim und ich ein paar Tage verbringen, bevor wir schließlich in unser derzeitiges zu Hause in Hamburg, Deutschland zurückkehren.

Durch das Vereinigte Königreich zu reisen, was wir per Auto taten, hat uns an viele wunderschöne und interessante Orte gebracht.  Die kraftvollen Energien von Stonehenge und Glastonbury Abbey beispielsweise fühlten sich erhebend, erdend und erholsam zugleich an.

Mit dem Auto durch das Vereinigte Königreich zu reisen und zwei Wochen lang ständig in Bewegung zu sein, barg auch seine Herausforderungen.

Zum Beispiel:

Ich bin Vegetarierin und reagiere allergisch auf jegliche Art von Milch.  Die meisten Hotels und Restaurants können mittlerweile mit Vegetariern umgehen.  Doch jemandem entgegenzukommen, der zudem keine Milch zu sich nehmen kann, scheint für viele Küchenchefs ein unüberwindbares Hindernis zu sein.  Anstatt es als kreative Herausforderung zu sehen, wurde es mancherorts  gar als persönliche Beleidigung aufgefasst, wenn ich um einige Anpassungen an meine diätischen Bedürfnisse bat, anstatt einfach das zu essen, was mir vorgesetzt wurde – ungeachtet der Tatsache, dass ich mich krank fühlen würde.  An anderen, eher unerwarteten Orten wie dem Sandwichstand in Stonehenge hingegen war es das Normalste von der Welt für die Dame hinter dem Tresen, einen Blick auf die Zutaten zu werfen und mir schnell ein vegetarisches und milchfreies Sandwich zu kreieren.

Bei Zeiten, wenn ich zum wiederholten Male rollende Augen bezüglich meiner Ernährung sah und derselben Person zum dritten Mal erklären durfte, das Sahne auch aus Milch gewonnen wird und mich daher krank machen würde, fühlte ich mich sehr verzweifelt und als würde ich nicht in diese Welt passen.  Es fühlte sich an wie:  „Friss oder stirb“.

Tatsächlich erfahre ich dies als symptomatisch für die alten Energien dieser Welt.  Mach, dass Du in Deine Schublade kommst, halte den Kopf unten und sei ruhig – und was nicht passt, wird passend gemacht.

Doch was, wenn Du es wählst zu lieben, anstatt Dich selbst zu beschränken und zu verstümmeln – und damit auch andere?  Was, wenn Du wählst, Dir selbst und anderen einen Raum zum Sein, zum Freisein, zum alles-was-Du-bist Sein zu erlauben?

Oft werden wir mit leerem Futter abgespeist, das keine Nahrung sondern lediglich Gifte enthält, um unsere Schwingung zu verlangsamen, uns taub und unbeweglich zu halten.  Von den Medien, von der Politik, von der Nahrungsindustrie.  Wir essen, was man uns vorsetzt, um keine Probleme zu verursachen, um keine Komplikationen zu verursachen, um keine Unannehmlichkeiten zu verursachen.  Stattdessen verursachen wir all diese Dinge für uns selbst.

Ich sage nicht, dass es allgemein Gift ist, Fleisch oder Milch zu essen.  Es gibt verschiedene Wege für verschiedene Menschen.  Was ich sage, ist, dass die alten Wege nicht viel Raum lassen für das individuelle Wohlergehen all dieser Variationen des Lebens.  Also lautet meine Frage an Dich an diesem Earth Day:

Wo nimmst Du Dinge zu Dir, die Dich weder unterstützen noch stimmig für Dich sind, um “keine Probleme zu verursachen”?

Und:

Gibt es einen Weg für Dich, aus diesen Mustern auszusteigen und mehr Raum zu erlauben, gut und liebevoll mit Dir selbst zu sein?

~ Happy Earth Day 2012-2 © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.