Fröhlichen Frühjahrsputz!

Happy Spring Cleaning 2012-1 © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

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In der nördlichen Hemisphäre erhellt die Frühlingssonne immer mehr die Welt.  Nicht viel Platz übrig, um sich im Dunkeln zu verstecken.  Auch nicht für unsere verborgenen Aspekte des Selbst.

Aufgrund der Energien, welche die Erde derzeitig fluten, mag es sein, dass einiges altes Zeug  an der Oberfläche auftaucht, um geklärt und transformiert zu werden.  Gefühle wie Traurigkeit, Scham, Ärger, sogar Trauma und andere Emotionen, welche wir tendenziell im Laufe unserer Leben irgendwo verstauen, können auftauchen und uns das Gefühl geben, wir würden einen Schritt zurück in alte, lang zurück gelassene Bereiche unserer Vergangenheit machen.

Doch diese Aspekte sind wirklich nicht hier, um uns zu plagen.  Sie wollen nur integriert werden und uns als Kraft von allem, das wir sind, dienen.  Was mir wirklich hilft, mit ihnen auf eine liebevolle, friedliche Weise umzugehen, ist, sie zu erlauben und zu akzeptieren.  Oder, wie mein Partner Kim gerne sagt:  „Face it.  Embrace it. “  (Schaue ihm ins Angesicht.  Umarme es.)

Wie mache ich das?

Ich nehme einen Moment für mich selbst.  Ich nehme einen tiefen Atemzug.  Ich schließe meine Augen.  Ich atme einfach, atme sanft.

Dann, wenn ich soweit bin, öffne ich einen Raum, wo der Aspekt, der mir Unannehmlichkeiten zu verursachen scheint, sich zeigen kann.  Und ich atme weiterhin sanft.

Der Raum, den ich kreiere, ist frei von Urteil.  Ich beobachte ihn schlicht, beobachte, was sich zeigt.

Sobald ich wahrnehme, dass sich der Aspekt zeigt, atme ich weiterhin sanft und beobachte den Raum.  Ich gebe dem Aspekt Aufmerksamkeit.  Ich atme einfach mit ihm.  Das ist alles, was er will:  Meine Akzeptanz, meine Liebe, ein Raum zum Sein.

Nach einer Weile lockert der Aspekt auf.  Die Schwere und Dichte geht.  Freude und Glück fließen herein.  Der Aspekt muss nicht mehr von meiner Ablehnung frustriert sein.  Er darf glücklich sein, darf Freude sein.

Bedenke:  Diese Aspekte sind Teile von uns selbst.  Sie sind wie wir.  Sie wollen was wir wollen.  Wenn wir also mit Liebe und Sanftmut behandelt werden wollen, dann wollen sie auf die gleiche Weise behandelt werden.  Sie erinnern uns daran, gut zu uns selbst zu sein.

Wie behandelst Du Dich selbst?  Gibt es Aspekte Deines Selbst, welche Du mit mehr Sanftmut behandeln könntest?

 

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