Fröhlichen Lughnasadh!

Happy Lughnasadh 2012! © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

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Um den ersten August herum, feierten die Kelten das Lughnasadh-Fest, welches zur gleichen Zeit den Herbstanfang markierte.

Obwohl es dem Sonnengott Lugh gewidmet ist, handelt es sich hier um ein Mondfest, da der Zeitpunkt der Feierlichkeiten sich nach dem richtete, was wir heute als den (ersten) Vollmond im August kennen.  In Zentraleuropa war das genau heute Morgen.

In der nördlichen Hemisphäre werden die Tage Anfang August langsam kürzer.  Oft kann man noch die Hitze des Sommers spüren.  Die Kräuter haben ihre höchste Konzentration an Wirkstoffen und sind bereit, geerntet zu werden.  Die Früchte sind süß, saftig und reif.  Die ersten Pilze strecken ihre Köpfe aus der Erde.  Auch die ersten Blätter beginnen, ihre Farbe zu wechseln und einige Bäume fangen langsam an, ihr Kleid für den Winter zu wechseln.  In den süßen Duft von Blumen und Früchten mischt sich das herbe und erdige Aroma des Herbstes.

Dies ist eine gute Zeit, um darüber zu reflektieren, was uns dieses Jahr gegeben wurde und was wir losgelassen haben.  Es ist eine Zeit des Übergangs.  Es ist eine Zeit zu fragen:  Wo gehe ich hin?  Und wo komme ich her?  Habe ich all die Gaben, mit denen ich im Leben beschenkt wurde, gesegnet?  Habe ich all die Dinge gesegnet, die ich loslasse?

Traditionell hat man das erste Brot aus der neuen Getreideernte gebacken; Kräuter gepflückt und für den Winter getrocknet;  man hat die Ernte mit der Liebe und Kraft des Göttlichen gesegnet;  und normalerweise war irgendeine Art von Lagerfeuer involviert, um diesen Tag zu zelebrieren.

Was ist Dein Beitrag zum Feuer der Transformation?  Wohin geht Dein Segen heute?