Deine Selbstständigkeit Annehmen

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This post is also available in English language. 

Einleitung

Was meine ich mit „Selbstständigkeit“?

Als ich meinen Partner Kim Kersey fragte, wie man die Bedeutungen, welche das deutsche Wort beinhaltet, am besten in einem Wort ins Englische überträgt, kam er mit dem Begriff „soul proprietorship“ (Dankeschön, Kim!), den man vielleicht ganz gut mit dem Wort „Seelenständigkeit“ übersetzen könnte.  Dies beschreibt es ganz gut, denn ich beziehe mich auf beides:  berufliche Selbstständigkeit und Selbstständigkeit generell.  Obwohl eines manchmal zum anderen führt und wir dies wahrscheinlich immer häufiger in den kommenden Jahren sehen werden, müssen sie nicht unbedingt im Packet erfahren werden.  Doch die Themen, Hoffnungen und Ängste auf dem Pfad sind oft Ähnliche.

Warum ist das so?

– Weil wir in beiden Fällen in Richtung einer mehr selbstverantwortlichen, unabhängigen und souveränen Position zielen.  In beiden Fällen werden wir – manchmal riesige – Veränderungen in unserem persönlichen und beruflichen Leben erfahren.  In beiden Fällen, wenn wir wählen, die Wünsche des Herzens und Führung der Seele einzubeziehen, erheben wir Anspruch auf unsere „Seelenständigkeit“.

Wenn wir uns gerufen fühlen, unserem wahren Selbst mehr Ausdruck zu verleihen, mehr Raum zu erblühen, finden wir uns oft mit einem wenig oder gar nicht unterstützendem Umfeld konfrontiert.  Wir finden uns gefangen in Strukturen, Regeln und Gewohnheiten welche gemacht wurden, um uns daran zu erinnern, dass wir unsere Köpfe unten halten, das wir in das System passen müssen, dass wir gute Arbeiter sein müssen und produktive Mitglieder der Gesellschaft.  Uns wird beigebracht, dass es unproduktiv ist, unserem Herzen und unseren eigenen Wünschen zu folgen.  Uns wird beigebracht, dass es unhöflich ist, wir selbst zu sein.  Und wird beigebracht, dass Träume, wenn überhaupt, etwas für Kinder und nicht ernst zu nehmen sind.  In anderen Worten:  Wir finden uns wieder in einem System des Aussaugens und Einsperrens.  Früher oder später wird es uns zu einem von beiden führen:  Burnout oder Aufwachen; – oder manchmal zu beidem, erst das eine, dann das andere.

Wenn wir uns gerufen fühlen – aus welchem Grund auch immer – unserem wahren Selbst mehr Ausdruck zu verleihen und wählen, darauf zuzugehen, sind wir auf dem Weg aufzuwachen.  Wir erheben Anspruch auf unsere Selbstständigkeit, manchmal, indem wir tatsächlich eine selbstständige Erwerbstätigkeit erwägen, immer indem wir in Richtung mehr Eigenständigkeit zielen.

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Schritt I – Anfangen Auszusteigen

OK, jetzt weiß ich, dass ich aus dem alten System aussteigen will, aber wie mache ich das, und steige in etwas Neues ein?

Für mich ist der erste Schritt, mich neu zu balancieren und Zugang zur inneren Stimme meines Herzens zu finden.  Du weißt schon, diese kleine Stimme, die Dir zuflüstert und die es immer weiß.

Schau, ich ziele nun schon seit einer ganzen Weile in Richtung Selbstständigkeit.  Und es hat mich einige Umwege gekostet, zu lernen, dass tatsächlich niemand besser weiß, was das Beste für mich ist, als ich.  Ich bin Lehrern und Lehren gefolgt, habe reguläre Unternehmenscoachings genommen und mit so genannten Experten gesprochen.  Und nichts hat sich für mich bewegt.  Alles, was passiert ist, war, dass es mich mit einem Gefühl von Lähmung, falsch und nicht genug sein zurückgelassen hat – in einem Wort:  entmächtigt.

Was mir schließlich half, etwas zu bewegen, war dies:

Hör auf darauf zu hören, was andere Dir erzählen, das richtig für Dich sei.  Fange an, die Stimme Deines Herzens zu Deiner ersten Priorität zu machen.

Nach meinem letzten Unternehmenscoaching habe ich mir Zeit für mich selbst geschaffen.  Ich habe diese Zeit genutzt, um:

  1. All die Infiltration vom alten System zu entgiften.  –  Wie kann ich aussteigen und etwas Neues erschaffen, wenn ich immer noch den alten Mustern folge?
  2. Mir zu erlauben, meine eigene Gangart zu finden. – Wie kann ich Freude erschaffen, wenn ich mir nicht erlaube, an einem Ort der Freude zu sein?
  3. Mich mit der Stimme meines Herzens neu zu verbinden. – Wie kann ich einen nährenden Ort zum Sein für mich schöpfen, wenn ich nicht auf mein Herz höre und ihm folge?

Diese drei Schritte halfen mir, mehr darüber heraus zu finden, was ich wirklich will und was gesund für mich ist.

Ich erlaubte mir, zu entgiften.  Ich erlaubte mir nicht, jenen alten Mustern zuzuhören oder gar zu folgen.  Und was am Anfang so schwierig erschien, wurde nach einer Weile viel leichter.  Ich befreite mich und stieg aus dem aus, was für mich ein selbstzerstörerisches System zu sein schien, ein bisschen mehr mit jedem kleinen Schritt.

Ich erlaubte mir, meine eigene Gangart zu finden.  Ich bin auf das Abenteuer gegangen, herauszufinden was mir wirklich Freude macht und wie ich es am besten genieße.  Ich erforschte, was mich nährt, was mich unterstützt, was gesund für mich ist und wie ich darauf zugehe.  Ich fand heraus, was mich auslaugt, was mich blockiert, was mich krank macht und wie ich mich sanft davon abwende.

Ich erlaubte mir, mich mit der Stimme meines Herzens neu zu verbinden und diese Verbindung zu pflegen und zu stärken.  Ich fand heraus, welche Tricks die alte Energie mit mir spielt, damit ich wieder auf sie hereinfalle.  Ich fand heraus, wie ich zwischen all den Stimmen da draußen und in mir drinnen zu unterscheiden und wie ich sie identifiziere, so dass ich wissen konnte, welche diejenige meines Herzens ist.  Und ich begann, meinem Herzen zu folgen.

Wie habe ich das gemacht?

Ich stieg in eine Zuversicht jenseits von Vertrauen und Zweifel ein.  Ich gab mir Zeit und Raum indem ich sie erlaubte.  Ich folgte konsequent jenen Impulsen, die aus meinem tiefsten Innern zu kommen schienen (und es oft auch taten). Und ich erlaubte Versuch und Irrtum.

Mitten in all dem habe ich mich eher auf die Momente von Erfolg und Freude fokussiert, als auf Sorgen.  Ich habe mich selbst daran erinnert, dankbar zu sein und jeden winzig kleinen Schritt der jemals für mich auf meinem neuen Pfad funktioniert hat, zu feiern.

Und langsam gewann ich mein Gleichgewicht und fand meine Stimme.

Wie ist das bei Dir?  Bist Du bereit, Deine Selbstständigkeit anzunehmen?  Was ist Dein erster Schritt zu mehr Eigenständigkeit? 🙂

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Schritt II – Klar Kreativ

Ok, jetzt habe ich die Freiheit zu tun, was ich will.  Aber, was will ich denn eigentlich?

Um herauszufinden, was wir wollen, ist es wichtig, uns mit unserem inneren Künstler, oder wenn das besser für Dich passt, unserem inneren kreativen Kind zu verbinden.  Warum?  – Weil das Leben selbst kreativer Ausdruck und es ganz natürlich für uns ist, mit diesem Fluss zu gehen.  Man hat uns nur beigebracht, ihn zu blockieren und so viele von uns haben vergessen, wie man Zugang zu ihm findet und mit diesem Fluss in Verbindung tritt.  Aber unser inneres kreatives Kind, unser innerer Künstler weiß es.  Dies ist der Aspekt von uns, der es niemals vergessen hat und uns somit am Leben erhielt.  Erinnere Dich:  Leben ist kreativer Ausdruck.  Wenn wir also aufhören, uns kreativ auszudrücken, sterben wir.

Wenn wir erwachen, verbinden wir uns mit unserem kreativen Fluss mehr, als wir es bisher taten.  Doch am Anfang haben wir oft keine Idee, was wir eigentlich tun.  Manchmal fühlen wir uns verbunden und manchmal wieder nicht.  Wenn wir unserem inneren kreativen Kind folgen, wird es uns seine Weisheit lehren.  Unser innerer Künstler weiß, was zu tun ist.  Und wir können von ihm/ ihr lernen.

Als ich meinem inneren Künstlerkind mehr und mehr erlaubte, den Weg anzuzeigen, fand ich eine Menge heraus über verschüttete Träume und verborgene Talente.  Ich lernte, wo Scham und Schuld mich davon abhielten, die Hand nach meinen Wünschen auszustrecken und auszudrücken, wer ich wirklich bin.  Und ich lernte, wie ich die Blockade um meine Kreativität sanft lösen und herausfinden konnte, was ich wirklich will.  Eine große Inspiration auf meinem Pfad war „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron.

Wie verbinde ich mich mit meiner Kreativität?

Hier sind die Grundschritte, die ich getan habe:

  1. Erschaffe einen Raum wo Du alles ausleeren kannst, was in Deinem Verstand ist.  Ein Weg dafür ist, jeden Tag drei Seiten Morgenseiten zu schreiben, wie Julia Cameron in ihrem Buch empfiehlt.  Doch es gibt auch andere Wege.  „Der Weg Des Narren“, eine Art des Improvisationstheaters, gab mir Techniken, den gleichen Raum zu erschaffen.  Manche Menschen singen es vielleicht hinaus, oder sprechen es auf Band oder führen ein Videotagebuch.  Wichtig ist, dass dieser Raum ein privater Ort ist.  Er ist für niemand anderen als Dich selbst.  Es ist ein geheimer Ort für Dich und Dein inneres Künstlerkind.
  2. Lasse Urteile los.  Urteil ist ein Weg, Dich von der Wahrheit Deines Herzens fernzuhalten.  Urteil wird Dir erzählen, dass die Wünsche Deines inneren Künstlerkinds unwichtig sind.  Urteil wird Dir erzählen, dass Deine Träume nicht dafür gedacht sind, wahr zu werden.  Urteil wird Dir erzählen, dass Du keine Möglichkeiten hast, Deine Vision zu manifestieren.  Diese Dinge sind Lügen.  Lasse Urteile über Dich selbst los und solche Glaubenssätze werden sich lösen und Platz machen für eine neue und selbstermächtigende Perspektive.
  3. Erlaube Raum für Dein inneres Künstlerkind, so dass es Dir zeigen kann, was es tun mag.  – Und es wird Dir auch zeigen, was es nicht mag.  ;)  Julia Cameron empfiehlt einen wöchentlichen Künstlertreff.  Das ist eine Verabredung nur zwischen Dir und Deinem inneren Künstlerkind, wo Du es an der Hand nehmen kannst, um etwas zu tun, das ihm wirklich Spaß macht.  Ich finde diese Methode, ebenso wie die Morgenseiten, höchst effektiv.  Ich empfehle zudem kleine, kurze Atemzeiten über den Tag verteilt.  Kleine Momente des Innehaltens mit Dir selbst, wo Du nur atmest.  Es ist erstaunlich entspannend und weitet den Kanal für deine Kreativität, so dass sie leicht fließen kann.

Wie hilft mir das, herauszufinden, was ich wirklich will?

Deiner Kreativität zu folgen, wird Dir zeigen, was Dir Freude macht und was Du nicht magst.  Es wird Dir helfen, die Stimme Deines Herzens zu entdecken.  Und es wird Dir helfen, Dich an deine Träume und Visionen zu erinnern.

Und letztendlich wirst Du entdecken, in welche Richtung Du wirklich zielen willst.

Hast Du verschüttete Träume und verborgene Talente?  Gibt es da etwas, was Du schon immer machen wolltest, doch wovon Du das Gefühl hattest, es sei zu spät, zu unwichtig oder zu dumm?  Was ist es?  Kannst Du ein klitze-kleines bisschen davon in Deinem hier und jetzt erlauben?

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Schritt III – Gesunde Gewohnheiten

Ok, jetzt habe ich eine Idee davon, was ich machen möchte.  Aber wie bringe ich es in die Welt?

Um unsere Träume und Visionen zu manifestieren – also in die Welt zu bringen, kann es sehr unterstützend sein, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln.  – Was?! Aber ich bin doch gerade aus diesen ganzen alten Gewohnheiten und Mustern ausgestiegen!  Und jetzt erzählst Du mir, ich solle sie wieder aufnehmen? – Nun, nein.  Ich erzähle Dir nicht, dass Du die alten Muster und Gewohnheiten wieder aufnehmen sollst.  Ich sage, dass es unterstützend sein kann, ein paar neue Gewohnheiten zu schaffen, die gesund für Dich sind.  Und ich bin da nicht alleine.  Die Ladies von Connection Revolution haben auch etwas zum Thema Gewohnheiten zu sagen – allerdings in englischer Sprache.

Schau, es ist ein bisschen so wie:  Unsere Kreativität schwebt da draußen.  Sie ist weit verstreut, so dass sie jegliches Potenzial erreichen kann, das wir jemals wählen, zu manifestieren.  Jetzt, da wir eines dieser Potenziale gewählt haben, braucht unsere Kreativität einen Fokus, so dass wir unseren Traum in die Dichte der materiellen Welt manifestieren können.  Gesunde und unterstützende Gewohnheiten helfen uns dabei und dienen als Kanal, wie ein  Rohr für Wasser, um unsere Kreativität auf unser gewähltes Potenzial zu fokussieren.  – Und das tolle ist:  es ist unsere ganz eigene Gewohnheit.  Falls wir feststellen, dass sie uns nicht mehr dient, können wir sie einfach ändern.  Wir haben sie erschaffen.  Wir entscheiden, was damit zu tun ist.

 In Ordnung, gesunde Gewohnheiten, hm?  Was sind gesunde Gewohnheiten für mich?

Nun, gesunde Gewohnheiten sind Aktivitäten und Gedächtnisstützen die ausdrücken und Dich in dem unterstützen, was Du wirklich tun willst.  Gesundes Essen zu sich zu nehmen, kann eine sein.  Regelmäßige Atem- und Zeit zum Innehalten zu nehmen, kann eine gesunde Gewohnheit sein.  Dir selbst Zeit zu geben, regelmäßig mit Deiner Kreativität zu arbeiten und auf Deinen Traum zuzugehen, kann eine andere sein.  Genau wie Morgenseiten, Künstlertreffen oder Dich selbst daran zu erinnern, Urteil loszulassen, wann immer Du hart zu Dir selbst bist.  Es ist für jeden individuell unterschiedlich, da es eine sehr persönliche Reise ist.

Doch es gibt ein paar Punkte, die helfen zu differenzieren und diese gesunden Gewohnheiten zu identifizieren.  Hier ist, was ich darüber herausgefunden habe:

  1. Gesunde Gewohnheiten erlauben Dir, Dich selbst zu nähren und mit Deiner Kreativität zu verbinden.  Sie blockieren oder begrenzen Dich niemals darin.  Zum Beispiel:  Eine ungesunde Gewohnheit, welche oft im alten System auftritt, ist, durch die Mittagspause zu arbeiten.  Es erlaubt nicht die Zeit und den Raum, um Dich selbst zu nähren, doch erwartet von Dir, ständig produktiv und effektiv zu sein.  Eine gesunde Gewohnheit könnte sein, über den Tag ein paar definitive Zeitstrecken zu blockieren, mit der einzigen Aufgabe und ersten Priorität, Dich selbst zu nähren.  Wenn wir uns selbst nähren, verbinden wir uns automatisch mit unserer Kreativität.  Erinnere Dich daran:  Das Leben selbst ist kreativer Ausdruck.  Wenn ich mich also selbst nähre und mir erlaube, das Leben zu genießen, verbinde ich mich ganz natürlich mit meiner Kreativität.
  2. Gesunde Gewohnheiten erlauben Klarheit.  Sie versuchen niemals, Dir das weg zu nehmen.  Zum Beispiel:  Im alten System wurde uns beigebracht, dass es unhöflich ist, wir selbst zu sein.  Das fühlt sich verwirrend an.  Warum ist es falsch, ich zu sein?  Warum soll ich die Erlaubnis meiner Existenz in Frage stellen?  Eine gesunde Gewohnheit kann sein, einige Wahrheiten Deines Herzens aufzuschreiben.  Diese sind vielleicht:  „Ich bin die ich bin und so bin ich am besten“.  „Ich weiß was ich weiß“.  „Meinen Träumen zu folgen macht mich stark und schön“.  Als eine gesunde Gewohnheit könntest Du diese Wahrheiten aufschreiben und gut sichtbar platzieren, um sie als Gedächtnisstützen und Affirmationen zu nutzen, wenn Du Dich niedergeschlagen oder verwirrt fühlst.  Du weißt, dass es eine Wahrheit Deines Herzens ist, wenn es Selbstzweifel sofort zum Schweigen bringt und Dich mit Wärme und Wissenheit erfüllt.
  3. Gesunde Gewohnheiten geben Dir eine Schritt für Schritt Struktur, die in Richtung Deines Traumes führen.  Es wird Zeiten geben, wenn Du so eine Struktur nicht brauchen wirst, weil Du mit dem Fluss gehen kannst und alles an seinen Platz fällt.  Das ist großartig und wo wir sein wollen.  Doch ist es ziemlich wahrscheinlich, dass es auch Zeiten geben wird, in denen Du Dich blockiert fühlst.  Hier tritt die Schritt für Schritt Struktur auf den Plan.  In Zeiten von Blockade fühlen wir uns unmotiviert (manchmal sogar demotiviert), verwirrt und steckengeblieben.  Wir wissen nicht, wo und ob wir überhaupt anfangen sollen.  Anstatt in die Diskussion mit Sorge und Zweifel einzusteigen, können wir jetzt unserer gesunden Gewohnheiten Struktur folgen.  Was steht als Nächstes auf dem Plan?  Herausfinden, wie man eine Website erstellt?  Einen E-Mailmarketing Anbieter finden?  Den Keller ausräumen?  Einen Blogbeitrag schreiben?  Nehme die nächste Aufgabe auf dem Plan und mache einen Schritt, sie zu erfüllen.  An Tagen von starker Demotivation mag das ein klitze-kleiner Mausschritt sein.  Das ist ok.  Du wählst Deine eigene Gangart.

Gesunde Gewohnheiten geben unserer Vision eine Kontur, eine Form, um in die physische Welt zu manifestieren.  Nichts ist in Stein geschrieben – außer Du bist ein Bildhauer.  Aber dann weißt Du bereits, wie man damit umgeht.  ;)  Was ich sagen will, ist, dass Du jeder Zeit etwas Neues wählen kannst.  Wenn Du merkst, dass etwas für Dich nicht funktioniert, kannst Du etwas anderes versuchen.  Manchmal ist es Versuch und Irrtum, weißt Du noch?

Gibt es irgendwelche alten Gewohnheiten in Deinem Leben, die Dich von Deiner Kreativität abhalten?  Kannst Du heute eine loslassen?  Was könnte eine gesunde Gewohnheit für Dich sein?

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Schritt IV – Pause

In diesem Schritt geht es darum, eine gesunde Balance zu all dem Tun zu gewinnen – und zwar durch nicht-tun.

Inmitten des Herausfindens, worum es eigentlich geht und des Schritt für Schritt Vorangehens ist es so wichtig, sich daran zu erinnern, ab und zu eine Pause zu machen.  Es ist wichtig, Dir auch mal Zeit ganz für Dich zu nehmen, weg von all dem Suchen und Trubel.  Denke daran, Dir Zeit zu erlauben und die Dinge für Dich arbeiten zu lassen.  Schau mal in die Natur.  Manche Menschen, wie Dr. Wolf-Dieter Storl, sagen, dass Pflanzen immer in einem Zustand von Samadhi – einem Zustand glückseligen Einsseins sind.  Sie sorgen sich niemals.  Sie genießen einfach ihre Existenz.  Und schau was für eine Schönheit von ihnen ausgeht, wenn sie wachsen und schließlich erblühen. 🙂

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Schritt V – Absolut Authentisch

Wie kann ich das alles tun und authentisch sein?

Ich meine, was ist authentisch sein denn überhaupt?

Ich habe mich eine ganze Weile darüber gewundert.  Was genau bedeutet es, authentisch zu sein?  – Bedeutet es, dass Du keinen Lehren und Inspirationen mehr folgen kannst und jetzt alles selbst schöpfen sollst?  – Nein.  – Na, bedeutet das dann, dass ich lernen kann, authentisch zu sein?  – Ääähm, nein.  Du kannst nicht lernen authentisch zu sein, weil Du schon authentisch bist.  Dir wurde bloß beigebracht, das zu verstecken.  Und so wie Du gelernt hast, Deine Authentizität zu verstecken, so kannst Du auch lernen, sie wieder zu entdecken.  Deine Authentizität ist nicht mehr und nicht weniger als Dein wahres selbst.  Es ist Dein inneres Künstlerkind, das Schokoladenkuchen mag und dem die laute Technomusik vom Balkon des Nachbarn missfällt.  Es ist der Teil von Dir, der immer schon Tai Chi lernen wollte und nie eine 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr Woche mochte.  Es ist dieser Aspekt in Dir, der immer wusste, was Du willst und was Du nicht willst, ohne Dich oder andere dafür zu verurteilen.  Es ist dieser tiefe Kern in Dir, der reine Liebe ist.

Weißt Du, es ist ok, Dinge zu mögen oder nicht.  Du kannst mögen und nicht mögen ohne zu urteilen.  Wenn Du, zum Beispiel, grün schlicht nicht magst, verurteilst Du das Gras nicht dafür, grün zu sein.  Du verurteilst nicht einmal die Farbe Grün.  Du bist nur gewahr, dass Du persönlich etwas anderes bevorzugst – vielleicht die Farbe Rot.  Zu akzeptieren, was Du magst und was Du nicht magst, erlaubt Dir, Dir selbst Kontur in dieser Welt zu geben.  Dies wird Dir einigen Raum geben, Deine Energie effektiv zu nutzen:

  1. Je mehr Du Dir erlauben kannst, zu tun was Du magst und zu sein wer Du bist, umso mehr kannst Du anderen erlauben, dasselbe zu tun – sogar wenn ihre Wahl sich vielleicht signifikant von Deiner unterscheidet.  Dies wird Dir erlauben, viel friedlicher zu leben, anstatt Deine Energie in Kampf und Urteil zu geben.
  2. Je mehr Du Dir erlauben kannst, zu identifizieren was Du magst und was Du nicht magst, umso mehr kannst Du Deine Energie auf jene Dinge fokussieren, die Du magst.  Auf diese Weise gibst Du Energie in das, was Du magst, anstatt in Dein Leben zu bringen, was Dir keine Freude macht – indem Du Deine Aufmerksamkeit darauf richtest.
  3. Je mehr Du Dir erlauben kannst, eine Kontur zu haben, umso mehr wirst Du Deine Einzigartigkeit sehen können.  Ja, herauszufinden, dass Du Dich nicht wirklich mit irgendwem vergleichen kannst, kann erst einmal beängstigend sein.  Doch es zeigt Dir auch, dass es wirklich keinen Grund für Konkurrenz gibt.  Jede und jeder ist einzigartig und trägt ihren/ seinen ganz speziellen Teil zu dieser Welt bei, auf eine Weise, wie nur sie/ er es kann.  Genauso wie Du.

Wenn Du also einsteigst ins Authentisch Sein – das bedeutet, zu sein, wer Du bist mit allem das Du bist – wirst Du eine Verlagerung von Werten und Energie erfahren.  Du wirst lernen, Deine Kapazitäten auf eine neue Weise zu nutzen.  Und Du wirst eine Menge Energie entfesseln, die in alten Gewohnheiten von Urteil, Angst und Konkurrenz gebunden waren.  Diese Energie ist nun frei, so dass Du sie nutzen kannst, um jegliches Potenzial welches Du wählst, in Deiner Welt manifestieren kannst.  Darüber hinaus wirst Du lernen, Deine Energie auf das zu fokussieren, was Du wirklich willst, anstatt sie unbewusst zu streuen, indem Du Dich selbst abgelenkt hältst.  Indem Du Dich auf das fokussierst, was Du im Leben wirklich ausdrücken willst, erhöhst Du Deine Energie dafür.  Du wirst außerdem die Energien anziehen – Menschen, Dinge, Ereignisse und Erfahrungen – die wahrhaft mit Dir auf einer Wellenlänge sind – und Du mit ihnen.  Dich mit diesen Energien zu verbinden wird die Kraft jedes und jeder einzelnen verstärken – zu mehr als der Summe der einzelnen Teile.  In einem Satz:  Authentisch zu sein, ist ermächtigend.

Welchen Geschmack hat Deine Kontur?  Was ist Dein einzigartiger und authentischer Beitrag für die Welt?  Bist Du bereit, in Deine eigene Kraft zu schreiten?

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Schritt VI – Dankbarkeit

Dankbarkeit.

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu Verbundenheit.  Dankbarkeit öffnet das Herz.  Dankbarkeit schätzt Deine Erfahrung wert.

Dankbarkeit kostet nichts.  Dankbarkeit ist etwas, dass Du immer mit Dir nehmen kannst.  Dankbarkeit ist etwas, das Du frei schenken kannst, sogar Dir selbst.

Ich bin dankbar für Dich.

Ich bin dankbar für das einzigartige Licht, welches Du in die Welt strahlst.

Ich bin dankbar dafür, dass Du Deine Hand ausstreckst und eine Verbindung knüpfst, indem Du diesen Beitrag liest.

Und da ich gerade von Dankbarkeit spreche:

Danke, liebe Leserin, lieber Leser, dass Du hier bist und diesen Blog mit Deiner Anwesenheit ehrst.

Wofür bist Du heute Dankbar?

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Copyright und Rechtliches

Alle Fotos außer einem sind unbearbeitete Bilder, aufgenommen von Stefanie Neumann mit der Kamera meines Mobiltelefons.  Ausnahme:  Portraitfoto Stefanie Neumann, aufgenommen von Kim Kersey, bearbeitet von Stefanie Neumann.

Copyright:  Stefanie Neumann  –  Alle Rechte Vorbehalten.

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