Frühjahrsputz 2013

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Diesen April bemerke ich eine Menge Energiebewegung.  Einerseits scheint es, als wären die Dinge leichter geworden und weniger dicht als durch die Wintersaison hindurch.  Andererseits scheint ein riesiger Energiedownload das System aufzuwühlen.

Während über die Wintersaison 2012/ 2013 ein handfester Winterschlaf in vielerlei Hinsicht die angemessene Wahl zu sein schien, ist jetzt eine Zeit des Erwachens und Umgehens mit den Veränderungen, die geschehen sind, während wir schliefen.

Ich merke, dass sich viel in meinem endokrinen System bewegt – Hormone und Drüsen – sowie meine DNS, die sich zu verändern oder vielmehr zu re-aktivieren scheint.  Auch bemerke ich, dass mein System eine Menge Angst entlässt.  Da ich außerdem sehe, dass andere mit ähnlichen Symptomen zu tun haben, wähle ich, darüber zu schreiben, da der Austausch vielleicht hilft, sanfter durch diese Bewegungen zu gehen.

Körperliche Symptome

Für mich ist es, dass ich oft aufwache und Übelkeit, Schwäche und einen Druck im Kopf fühle.  Auch fühlt es sich an, als würde sich etwas im Bereich meines Solarplexus bewegen.  Und mein Nacken und Schultern tendieren dazu, sich zusammen zu ziehen und verspannt anzufühlen.  Etwas anderes Auffälliges sind die weiblichen pre-menstruellen Symptome, die ich bemerke, obwohl es gar nicht die „reguläre“ Zeit dafür ist.

Kürzlich hatte ich auch ziemlich lebendige Alpträume.  Während die Träume selbst gar nicht so ein großes Problem darstellten, war die körperliche Reaktion darauf teilweise überwältigend.  Es war, als würden mein Verstand und mein Herz wissen, dass alles gut ist, trotz der schlimmen Träume, doch mein Körper verarbeitete Muster der Angst.  Somit fühlte ich körperliche Angst, obwohl ich wusste, dass alles gut ist.

Was Mir Hilft

Bezüglich der Symptome, die ich gleich während dem Prozess des Aufwachens spüre, hilft es mir, etwas Zeit zu nehmen, um aus dem Bett zu kommen und Eile zu vermeiden.  Es hilft, mich sanft zurück in den Körper zu atmen und mich zu erden.  Und dann atme ich ein bisschen, während ich jedem Symptom etwas liebevolle Gewahrsamkeit schenke.  Das hilft normalerweise um die Spannung im System zu lösen.

Weiches Atmen in liebevoller Gewahrsamkeit sowie Erlauben, ist übrigens tatsächlich immer ein gutes Heilmittel bei Quälereien und Unausgewogenheit.”

-Stefanie Neumann

Bezüglich des aufgewühlten Solarplexus habe ich bemerkt, dass es sich auch sehr gut anfühlt, meine Hand sanft darauf zu platzieren und sie dort einen Moment liegen zu lassen.  Das Gleiche gilt für die verfrühten pre-menstruellen Symptome – wozu ich meine Hand auf den Bereich meines Körpers platziere, welcher Unwohlsein erfährt (wie der Unterbauch).

Die Anspannung in Nacken und Schultern kann natürlich immer eine kleine Massage von einem freundlichen Menschen gebrauchen.  Da nicht jeder eine solche freundliche Person an seiner Seite hat – ich hatte das für lange Zeit nicht – gibt es höchstwahrscheinlich ein paar andere Möglichkeiten, die Last zu lindern.  Eine davon ist etwas sanftes Yoga für Schultern und Nacken.  Und auch weiches Atmen und bewusstes Erlauben, loszulassen, was immer ich in diesem Moment versuche, festzuhalten.  Festhalten und angeheftet zu bleiben, rettet niemanden.  Es blockiert nur den natürlichen Fluss.

Um mit den körperlichen Angstmustern umzugehen, hilft es mir zu allererst, zu wissen, dass es sich nicht wirklich um eine Reaktion auf eine aktuelle Gefahr handelt.  Es ist lediglich ein generelles Muster von Angst, das hochkommt und sich bemerkbar macht.  Wahrscheinlich gibt es dazu ein größeres Gesamtbild, doch mein Verstand sieht es gerne als das körperliche Entlassen alter Muster, da alle Emotionen auch im physischen Körper gespeichert sind.  Dann scheint es sehr wichtig für mich zu sein, mich in meinem Körper zu erden.  Wenn es in den physischen Bereichen ungemütlich wird, neigen einige meiner Aspekte manchmal dazu, den Körper zu verlassen, um das Unbehagen nicht zu fühlen.  Tatsächlich hilft das nicht wirklich, da diese ungemütlichen Symptome ungefühlt im physischen System steckenbleiben.  Was mir also dabei hilft, ist, mich selbst in meinen Körper hinein zu erden und meinen Raum vollkommen einzunehmen.  Auf diese Weise hat auch alles, was nicht mein ist, keinen Raum mehr in meinem System, was ebenfalls helfen kann.  Und, wie bei allem anderen auch, hilft es mir, sanft in liebevoller Gewahrsamkeit zu atmen.

Wenn diese Muster, die ich oben erwähnt habe, auftauchen, sind sie da und ich muss mit ihnen umgehen.  Unnötig, sich darüber zu grämen, dass es passiert ist.  Es ist ok und alles ist gut.  Doch gibt es da etwas, was ich tun kann, um es von jetzt an sanfter zu gestalten – einen Atemzug zur Zeit:

Von jetzt an erlaube ich mir einen sanften Übergang.”

-Stefanie Neumann

Alles in allem glaube ich, dass wir uns momentan in einem großen Übergang befinden – und ein Teil davon ist, das Alte zu entlassen und das Neue zu erlauben.  Und ich weiß – im Sinne von einem tieferen Wissen – das alles gut ist.

Was ist mit Dir?  Wie geht es Dir dieser Tage?  Bemerkst Du eine Veränderung?  Gehst Du deinen Weg immer reibungslos oder mühst Du Dich manchmal?  Wie gehst Du damit um, wenn es so ist?  Und welchen Rat hast Du für jene, die sich mühen, wenn Du es nicht tust?

Alles Liebe und einen fröhlichen Frühjahrsputz,
Steffi