Ch – Ch – Changes – Veränderungen

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Neues Jahr, neues Glück!

Normalerweise ist dies eines der Dinge, die ich zu sagen vermeide. Tatsächlich glaube ich nicht wirklich in Vorsätze fürs neue Jahr. Es hat sich für mich immer irgendwie hohl angefühlt.  Es ist ja nicht so, dass mein ganzes Leben anhält und sich umkrempelt, nur weil jemand einen Kalender geschaffen hat, der besagt:  Jetzt beginnt ein neues Jahr. Außerdem scheinen Vorsätze fürs neue Jahr leicht gebrochen.  Vielleicht kommt das daher, weil sie oft mehr nach einer äußeren Struktur ausgerichtet sind, denn nach der inneren Gangart.

Für mich sind Zielsetzung und Veränderungen ein organisch fließender Prozess, welcher seine eigene Gangart hat und nicht immer auf den Kalender abgestimmt ist  –  besonders nicht auf den gregorianischen.

Ich glaube jedoch an Zielsetzung und innere Führung.  Und dieses Mal sind meine neuen Ziele wahrhaftig bereit, zu Beginn eines neuen Jahres gesetzt zu werden.  Also kann ich es auch mal sagen:

Neues Jahr, neues Glück!

Ich kann in der Tat fühlen, dass mit Beginn diesen Jahres eine sehr neue Energie kommt und ich beobachte wesentlich mehr Veränderungen, als Vorsätze fürs neue Jahr alleine auslösen würden.  Ich bemerke es überall um mich herum.  Blogs und Webseiten werden umgearbeitet, auf einigen Nachrichtenkanälen wird mehr Wahrheit gesendet (wow, ich bin begeistert!), Neue Ideen, oh, und eine Menge Orientierungslosigkeit.

(Das Manifest der Wegbereiter)

Letzteres ist etwas, das ich, wie Garret oben in seinem Video, für ein gutes Zeichen halte.  (Eine deutsche Übersetzung des Manifests findet sich im Link darunter.)  Die alten Schienen funktionieren nicht mehr, der neue Pfad hält überhaupt gar keine Schienen bereit.  Alles ist neu und offen.  Und, ich sage es nochmals, alles ist möglich.

Kürzlich fand ich in einer E-Mail dieses englischsprachige Video über Zielsetzung von Bryan Tracy als Hilfe, mit den Zielen positive Intensionen zu setzen:

Im Wesentlichen weist er in seinem Video auf die drei P`s hin:  Präsenz, Positiv und Persönlich.  Schreibe in Präsenz, also in der Gegenwart, als hättest Du Dein Ziel bereits erreicht.  Wähle positive Formulierungen, die sich auf das beziehen, was Du erreichen möchtest.  Sei persönlich und schreibe in der “Ich-Form”, denn Du bist die einzige Person im Universum, auf die Du Dich als “Ich” beziehen kannst.  Die Idee ist, 10 Ziele für die nächsten 12 Monate aufzuschreiben.  Brian sagt auch, dass Du, wenn Du deine Ziele aufgeschrieben hast, zu den top 3 Prozent der Erwachsenen gehörst, die ihre Ziele jemals derart verfasst haben.  Er sagt weiter, wenn Du die Liste dann irgendwo hinlegst wo wir sie nicht sehen und sie erst nach einem ganzen Jahr wieder zur Hand nimmst, wirst Du sehen, dass sich 8 von den 10 Zielen auf wunderbare Weise erfüllt haben.

Füge Dankbarkeit hinzu (wie: “Ich bin dankbar, dass ich … habe”) und Du hast laut meiner eigenen Erfahrung ein sehr kraftvolles Werkzeug, um Dich auf Deine Träume und Ziele zuzubewegen.

Ich persönlich weiß immer noch nicht, wo genau es mich hinführt und wie genau dieser neue Pfad für mich aussieht.  Was ich weiß, ist, dass meine Schritte sich jetzt viel solider und geerdeter anfühlen, als sogar noch vor zweieinhalb Jahren, wo ich diesen Blog begonnen habe.

Deshalb verhelfe ich meinen Blogs und Webseiten ebenfalls zu einer kleinen Umgestaltung.  Das Leitmotiv bleibt das gleiche, es gibt nur ein paar Feinabstimmungen in Design und Struktur, um es noch hübscher und einfacher für alle zu machen.  Hoffentlich geht während dieser Phase alles glatt – dennoch bitte ich um Entschuldigung, sollten Pannen auftreten.

Fühlst Du auch diese großen Veränderungen?  Was hilft Dir, Dich auf Deine inneren Führung einzuschwingen?