Eremitage

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Kennst Du dieses Gefühl, wenn kein Interesse besteht, in Verbindung zu treten, mit der Verrücktheit, die um Dich herum zu herrschen scheint und alles was Du tun willst, ist, Dich von “der Welt da draußen” zurückzuziehen?

Aber das können wir nicht tun, oder?  Es wird von uns erwartet, “da raus” zugehen, unsere Arbeit zu tun, zum Sport zu gehen, unsere Freunde zu treffen, uns zu zeigen und vorzuzeigen, oder nicht?  Man muss sich jeden Tag sichtbar machen oder andernfalls wird man vom Markt verschluckt, richtig?  Man muss am täglichen Schieben und Zerren teilnehmen und zum großen Konkurrenzkampf beitragen, nicht?

Aber was für ein Markt ist das, an dem wir uns beteiligen sollen?  Wer erwartet dies eigentlich von uns?  Wofür konkurrieren wir eigentlich?

Und:  Geht dies wirklich um das, was ich will?

Vielleicht ist eine kleine Eremitage manchmal genau was wir brauchen, um uns wieder mit dem zu verbinden, wer wir wirklich sind.

Oder, wie Jennifer Farley auf ihrem Blog The Creator Writings schrieb:

Abgeschieden zu sein, bedeutet nicht Isolation.  Es ist eine ‘Kennenlernzeit’, eine Zeit zu umarmen und herauszufinden, was Du Dir wirklich bedeutest.  Es ist nicht Einsamkeit;  es ist ein sich-wieder-bekannt-machen mit einem alten Freund.”

-Schöpfer

Erlaubst Du Dir Raum, um mit Dir zu sein?  Was ist Deine Art, Dir etwas Rückzugsraum zu erschaffen?

Alles Liebe,
Steffi