Geschichten von der Grünen Insel Teil I

Stories from the Emerald Island Part I © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

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Zu Ehren des St. Patricks Tages, welcher Mitte des Monats von vielen Menschen rund um die Welt gefeiert wird, wähle ich, einige der Erfahrungen, die mir in Irland geschenkt wurden, zu teilen…

Abenteuer

Es hatte sich lange Zeit im Voraus angekündigt. Es wurde spürbar wie eine Vorahnung mit dem Beginn von 2010, als ich fühlte, dass in meinem Leben viel aufgewühlt wurde. Es öffnete die Tür nur einen Spalt im letzten Viertel von 2011, als der Mann, welcher jetzt mein Ehemann ist, von den Vereinigten Staaten von Amerika nach Deutschland kam und bei mir einzog und mein Leben auf den Kopf gestellt wurde – wenn es noch so etwas wie Oben und Unten gegeben hätte. Es wurde unausweichlich zu Anfang von 2012, als wir unsere Reise nach Irland begannen.

Zusammen Leben

Als Kim im Oktober 2011 nach Deutschland kam, um mit mir zusammenzuleben, war sein Besuchervisum für drei Monate gültig. Wie wussten nicht, was danach passieren würde. Trotz unserer Recherchen und Erkundigungen bei der Ausländerbehörde, konnten wir nicht viel mehr Information in Erfahrung bringen. Als für Kim die Zeit zu gehen gekommen war, entschieden wir uns, zusammen in die USA zu fahren, um seine Familie zu besuchen. Wir hatten für zwei oder drei Wochen geplant. Die Reiseroute, welche wir wählten, würde und erlauben, für eine Nacht in Dublin, Irland zu verweilen, bevor das nächste Flugzeug uns nach Chicago, Illinois, USA bringen würde.

Irland Besuchen

Es war ein stürmischer Abend, als wir in Dublin ankamen. Rückblickend bin ich erstaunt, dass das Flugzeug tatsächlich dort hinfliegen und landen konnte. Wir checkten in einem Hotel in der Nähe des Flughafens ein und nahmen uns ein Taxi in die Stadt, um ein veganes Abendessen einzunehmen und die Dubliner Innenstadt zu besuchen. Beide hatten wir seit Langem von einem Besuch auf der Grünen Insel geträumt.

Wovon wir nicht zu ´träumen gewagt hatten war, dass diese eine Nacht zu drei Monaten werden würde. Ich mach’s kurz: Nach etwa zwei Wochen inklusive Problemen mit meinem Reisevisum, weiteren Problemen mit der Fluggesellschaft, eines Umzugs in ein Hotel in der Innenstadt und schließlich dem Erhalt einer Nachricht von der deutschen Ausländerbehörde, dass Kim nicht vor einer Dauer von drei Monaten nach Deutschland zurückkehren könne (allgemeine Regelung bezüglich Besuchervisas), hörten wir schließlich auf die Fügung und begannen nach einem möblierten Apartment in Irland zu suchen, welches wir für drei Monate würden mieten können.

Fluss Erlauben

Eigentlich ist es nicht leicht, solch eine Bleibe in Dublin zu finden – besonders, wenn man für weniger als ein Jahr bleiben möchte. Dennoch, das zweite Apartment, welches wir besichtigten, würde für die nächsten 12 Wochen unser Zuhause werden. Nicht nur das, es befindet sich auch noch in einem wunderschönen Teil der Stadt, lediglich 20 Minuten Fußweg von der brummenden Innenstadt entfernt.

Wir fanden alles, was wir für unser Leben brauchten, sogar milchfreies Essen und ein paar Leute, die frische, lokal und biologisch produzierte Lebensmittel direkt bis an unsere Haustüre lieferten. Und wir hatten viel Zeit, mit der Grünen Insel in Verbindung zu treten, besondere Orte zu besuchen und wunderbare Menschen zu treffen.

Das ist eines der Geschenke, die Irland für mich auf Lager hatte: Den Mut, in ein Abenteuer zu ziehen. Darauf zu vertrauen, dass alles gut ist, selbst wenn man nicht weiß, was hinter der nächsten Ecke auf einen wartet. Alles einen Atemzug nach dem anderen zu nehmen; und ein paar wunderschöne Erinnerungen.”

– Stefanie Neumann

Was bedeutet für Dich Abenteuer?  Wieviel davon erlaubst Du in Deinem Leben?  Erfährst Du es eher als Spaß oder als beängstigend – oder vielleicht beides?

Alles Liebe,
Steffi