In der Schwebe…

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Kennst Du diese Filme, in denen Leute mit dem Auto fahren und am Ende der Straße auf eine große Kluft stoßen und dann nehmen sie Anlauf und springen mit dem Auto über den Abgrund?  Da gibt es einen Moment, wenn das Auto sich in der freien Schwebe befindet.  –  Genau da finde ich mich gerade wieder.  Nur ohne das Auto.

Der Raum Dazwischen

Derartige Szenen werden oft in Actionfilmen verwendet.  Doch was sie wirklich beschreiben, ist ein tiefer Übergang.  Der Moment in der Schwebe, in Filmen oft für einen dramatischeren Effekt überzogen dargestellt, ist in Wirklichkeit nicht nur eine Erfahrung des freien Fluges, sondern auch eine Erfahrung frei von Anhängendem.  Für mich beschreibt es momentan den Übergang zwischen Realitäten.

Es gibt im Leben diese Momente, wenn man von dem Alten in das Neue geht, wo man die alte und die neue Realität nicht mehr verbinden kann.  Ein großer Schritt oder selbst ein Spagat ist nicht genug, um die Kluft zu überbrücken.  Man muss vom alten Grund loslassen, bevor man den neuen unter den Füßen fühlt.  Man muss springen.”

-Stefanie Neumann

Der Moment des Sprungs fühlt sich fundamental an.  Er ist existenziell.  Er macht, dass sich die Innereien zusammenziehen.  Kein Sicherheitsnetz.  Kein doppelter Boden.  Man weißt, wenn man es nicht zur anderen Seite schafft, wird man fallen.  Gleichzeitig weiß man, dass man es zur anderen Seite schafft.

Momentum

Es dreht sich alles um Momentum – Schwung.  Momentum enthält das Wort ‘Moment’.  Das zeigt, wie essenziell es ist, im Jetzt zu sein, um Schwung zu bekommen.”

– Stefanie Neumann

Kein Raum für Zweifel.  Zweifel verringert die Frequenz und macht einen langsamer.  Das kannst Du Dir nicht leisten, während Du frei durch die Luft schwebst.  Du kannst es Dir ebensowenig leisten, zu bekämpfen, was wirklich da ist.  Du brauchst all Deine Energie für den Sprung.  Wenn da also Ängste sind, wirst Du sie fühlen müssen.  Kein Raum, um sie beiseite zu schieben.  Keine Energie, um sie zu ignorieren.  Es heißt, sie fühlen und hindurch fließen zu lassen.  Du brauchst die Energie der Bewegung.  Du kannst es Dir nicht leisten, jetzt stecken zu bleiben.

Das ist der Punkt, an dem ich mich momentan wiederfinde.

Ich Weiß Das(s) Ich Weiß

Die meiste Zeit bleibe ich ruhig, weil ich tief in mir weiß, das alles gut ist.  Obwohl ich einen Tag hatte, an dem ich mich durch meine Ängste gefühlt habe.  Es kann sich ganz schön beängstigend anfühlen, wenn der Erste des Monats kommt und man immer noch nicht weiß, wie man die Miete für diesen Monat bezahlt.  Es kann sich ganz schön beängstigend anfühlen, wenn man nicht weiß, von welchem Geld man Essen kauft oder die nächsten Rechnungen bezahlt.

Dennoch WEISS ich einfach tief in mir, dass alles gut ist.  Ich weiß, dass ich für mich einen Pfad in Anmut und Leichtigkeit kreiert habe.  Ich weiß, dass ich für mich einen Pfad kreiert habe, der mir alles gibt, was ich brauche – und noch mehr.  Alles, was für mich zu tun bleibt, ist, den Pfad einen Schritt nach dem anderen zu gehen und zu erlauben.  Vielleicht sehe ich das “wie” noch nicht.  Doch ich weiß, das es bereits da ist.

Das Schöne hieran ist, dass es mir die Chance gibt, meine Hand zu diesem Kreis von wundervollen Menschen auszustrecken.  Also strecke ich meine Hand zu Dir aus und bitte Dich um Unterstützung.  Ich glaube zutiefst an die Macht aufrichtiger Liebe und guter Gedanken.  Also bitte ich Dich, wenn Du es aufrichtig fühlst, Energie der Liebe, Unterstützung und guten Gedanken in Kims und meine Richtung zu schicken.  Ich schätze es zu tiefst und bin dankbar dafür.

Kennst Du diesen Ort des in der Schwebe seins?  Was ist Dein Rezept, damit umzugehen?  Magst Du Deine Erkenntnisse in den Kommentaren teilen?

Danke und alles Liebe,
Steffi