Februar und Dankbarkeit

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[Pferd in Betrachtung] – Tiere sind großartige Lehrer für bedingungslose Liebe.

This post is also available in English language.

Ute von Ute smile schlug Anfang des Monats vor, “Februar einen Monat zu machen, in dem wir uns auf Dankbarkeit fokussieren“. – Vielen Dank, liebe Ute, für diese fantastische Idee und wunderschöne Inspiration.

Ich bin ein großer Fan davon, Dankbarkeit zu praktizieren und fühlte mich daher inspiriert, einzustimmen und diesen Monat ebenfalls einen Blogbeitrag darüber zu verfassen.

Bedingungslosigkeit

Vor kurzem habe ich ein Video angeschaut, in dem jemand erklärte, wie sich alles aus der Liebe ableitet und das diese Liebe so bedingungslos ist, dass sie sogar Hass und Krieg erlaubt, aus ihr zu erwachsen.

Diesem Gedanken kann ich folgen und vielleicht ist dies der Grund, warum ich fühle, dass letztendlich alles seinen Weg zurück zum friedlichen Ursprung der Liebe findet.  Schließlich ist es nicht Liebe, welche die Kriege ausfechtet oder gegen Krieg kämpft.  Die Liebe lässt lediglich friedlich die Dinge sein.

Mit Sicherheit plädiere ich nicht für Hass und Krieg.  Doch sehe ich nicht, wie wir irgendetwas verändern, wenn wir die Hasser hassen oder den Krieg bekämpfen.  Ebenso sehe ich nicht, wie wir irgendetwas verändern, wenn wir versuchen, die Hasser zu Tode und den Krieg nieder zu lieben.  Dies würde die Liebe in eine Waffe verwandeln und uns in Soldaten, die am Konzept des Krieges teilnehmen.

Stattdessen mögen wir uns darauf konzentrieren, friedlich als ein Standard für das zu leben, was wir in der Welt sehen wollen.  Nicht als eine Waffe gegen etwas, nicht als ein Gegengewicht zu etwas – tatsächlich gegen überhaupt nichts.  Vielmehr für uns selbst und jene, die in eine ähnliche Richtung zielen.”

-Stefanie Neumann

Akzeptanz

In jenem Video führte die selbe Person aus, dass wir nicht versuchen müssen, bessere Menschen zu sein.  Alles, was nötig ist, ist, so zu kommen, wie wir sind und zu sein das wir sind.

Diesem Gedanken kann ich ebenfalls folgen.  Es knüpft an das an, was ich zuvor ausgeführt habe.  Es gibt kein “besser als…”, da wir alle gleich wertvoll sind.  Unsere Existenz ist kein Fehler – jede und jeder unter uns ist ein perfekter und einzigartiger Ausdruck des Göttlichen.  Daher sind wir gut genug, so wie wir sind.

Dann erwähnte die Person in dem Video in einem Nebensatz, dass wir genau genommen nicht einmal dankbar sein müssen.

Das ließ mich nachdenken…  Kann ich diesem Gedanken wirklich folgen?  Lass es uns versuchen:

Wenn die Liebe bedingungslos ist und wir alle gleich wertvoll sind und auch ein perfekter und einzigartiger Ausdruck des Göttlichen…  nun, wenn ich diesen Gedanken folge, muss ich zugeben, dass die Person im erwähnten Video Recht hat.  Ich muss nicht dankbar sein.  Wenn alles was ich tun muss ist, so zu kommen, wie ich bin und ich mich gerade einfach nicht dankbar fühle, muss ich es nicht sein oder so tun als ob.

Auf gewisse Weise liegt hierin Freiheit.  Es ist mir erlaubt zu fühlen, das ich fühle.  Es ist mir erlaubt zu bemerken, das ich bemerke.  Selbst, wenn ich mich isoliert, wütend oder hasserfüllt fühle.  Ich brauche nicht zu versuchen etwas oder jemand anderes zu sein.

Diese Freiheit, diese bedingungslose und urteilsfreie Einstellung erlaubt mir zu akzeptieren, was ist.  Und wenn ich bedingungslos annehmen kann, was ist, bin ich automatisch in einer Frequenz reiner Liebe.  Ich bin Liebe.”

-Stefanie Neumann

Und wenn ich in die Energie dieser Worte hineinfühle, welche ich gerade im obigen Absatz dargelegt habe, wenn ich mich mit ihrer Wahrheit verbinde, rate mal, was dann mit mir passiert?!

Ich fühle mich tatsächlich zutiefst dankbar.

Dankbarkeit

Für mich entsteht Dankbarkeit hier organisch und ohne Druck.  Sie wird mir nicht aufgezwungen.  Es ist kein gutes Benehmen.  Es ist nicht besonders spirituell.  (Wenn wir glauben, dass alles Sprit – also Geist – ist, wie kann dann überhaupt irgendwer spiritueller sein, als andere? – Und wenn wir nicht an solche Dinge glauben, was macht es dann aus?)

Es geschieht einfach.

Dies wissend, kann ich diese Realisation als Werkzeug nutzen:

Wenn ich mich unzufrieden, unglücklich, wertlos oder anderweitig niedergeschlagen fühle, kann ich mich daran erinnern, wie dieses tiefe Gefühl der Dankbarkeit aus einem Zustand bedingungsloser Liebe heraus entstand.  Wenn Dankbarkeit sich organisch aus bedingungsloser Liebe herleiten lässt, lässt sich vielleicht bedingungslose Liebe auch aus Dankbarkeit herleiten.”

-Stefanie Neumann

Dankbarkeit mag nicht notwendig sein, um wertvoll, Liebe oder geliebt zu sein.  Doch hilft sie mir, bewusst Liebe zu erfahren und diese Erfahrung in einen Zustand des Gewahrsams zu bringen.  Und je nach dem, wie ich gestrickt bin und was meine Wahl ist, macht es vielleicht, dass ich mich besser fühle.  Nicht im Sinne von “besser als andere” sondern vielmehr im Sinne von “glücklicher als vorher”.

Für mich funktioniert es zweifellos so.

Was ist Deine Erfahrung?  Was bedeutet Dankbarkeit für Dich?  Gibt es etwas, wofür Du heute dankbar bist?  Bist Du bereit, ein helles Licht der Gewahrsamkeit auf den Pfad des Seins zu strahlen?

Alles Liebe,
Steffi