Wirbel im Solarplexus

Wirbel im Solarplexus © Stefanie Neumann - All Rights Reserved; #KBFPhotography #KokopelliBeeFree

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Zur Zeit ist einiges los.  Viel ist in Bewegung, sowohl in meinem persönlichen Lebensraum, als auch auf globaler sowie universeller Ebene.  Dies kann viele verschiedene Symptome im menschlichen System auslösen.  Jeder mag anders darauf reagieren und damit umgehen.

In meinem Falle merke ich derzeit starke Bewegungen im Solarplexus.  Es fühlt sich an als würde sich ein Wirbel nach dem anderen durch meine Körpermitte hindurchbewegen.  Als ich hier etwas genauer hinspürte, bemerkte ich, dass sich etwas auf verschiedenen Ebenen bewegt.

Zum Einen gibt es da meine persönlichen Ängste, welche an die Oberfläche kommen.  Dann ist da all die Verrücktheit, welche im Moment wie ein Wirbelsturm durch das menschliche Bewusstsein zu tanzen scheint.  Und obendrauf sind da noch all die Verschiebungen, welche der energetische Wandel mit sich bringt.  Das ist eine ganz schöne Masse an Bewegung und es kann sich sehr verwirrend anfühlen, wenn alles auf einmal auf einen einzustürmen scheint.

Was mir bis jetzt ganz gut zu helfen scheint, ist, anstatt alles auf einmal anzugehen, mich einer “Baustelle” nach der anderen zuzuwenden.

Zunächst fühle was da ist und erlaube mir, mich durch meine eigenen Gefühle soweit hindurch zu fühlen, wie mein derzeitiger Zustand es mir erlaubt.  Meine eigenen Gefühle sind auch die Andockstelle für all die Verrücktheit “da draußen”.  Sie wirken wie ein Resonanzfeld.  Wenn ich hier also Klarheit hineinbringe und Transformation erlaube, dann kann ich auch leichter aus dem Resonanzfeld von Emotionsstürmen im “Außen” aussteigen.  Dass ich mich durch meine eigenen Gefühle hindurchfühle merke ich unter anderem daran, dass es mir langsam besser geht, wenn ich mich ihnen zuwende.

Wenn ich mich jedoch im Zuge des Hindurchfühlens und Transformierens immer häufiger in Gedankenschleifen wieder finde in denen ich, zum Beispiel, Situationen wieder und wieder durchspiele, deren Verlauf beziehungsweise Ausgang zur Zeit ohnehin nicht in meinen Händen liegt, mag dies, zumindest im Falle meiner Person, ein Zeichen dafür sein, dass ich versuche, mich durch Gefühle hindurchzufühlen, welche sich meiner persönlichen Verantwortung entziehen.  Als Empath geschieht es leicht, dass man sich in der persönlichen Gefühlswelt anderer Menschen wiederfindet und in diesem Falle ist es nicht an uns, zu bestimmen, wie diese gestaltet sein soll.  Diese Gefühle von “Außen” sind jene, denen ich mich im zweiten Schritt zuwende, indem ich sie liebevoll loslasse und aus dem Wirbelsturm aussteige.  Das verschafft mir auch die Klarheit, welche ich für den nächsten Schritt brauche.  Ganz bewusst in mein Herz hineinzuatmen hat sich hier für mich als äußerst hilfreich erwiesen.

Was jetzt noch übrig bleibt, ist die Empfindung im Solarplexus, welche durch größere Energieverschiebungen ausgelöst wird.  Es fühlt sich ein bisschen so an, als wenn man mit der Achterbahn fährt und es in der Magengegend auf und ab geht.  Hier brauche ich mich einfach nur daran zu erinnern, dass diese Bewegung dazu dient, mich in eine bessere Position zu bringen und es schlicht geschehen zu lassen.  Es hilft mir, hierfür eine Hand auf das Herz und die andere auf den Solarplexus zu legen und dann weiter in mein Herz hineinzuatmen.  Dabei erinnere ich mich daran, dass alles gut ist.

Ich weiß noch nicht genau, wo mich diese Reise hinführt.  Doch ich fand, es hilft vielleicht, zwischendurch ein paar Reiseimpressionen zu teilen.”

-Stefanie Neumann

Wie geht es Dir im Moment?  Spürst Du auch so viel Bewegung und erlebst Symptome großen Wandels oder machst Du vielleicht ganz andere Erfahrungen?  Was hilft Dir, in Zeiten des Wandels und rasender Bewegung das Gleichgewicht zu wahren?

Bist Du bereit, heute ein helles Licht der Gewahrsamkeit auf den Pfad des Seins zu leuchten?

Alles Liebe,
Steffi