Das Universum Helfen Lassen

Letting the Universe Help © Stefanie Neumann - All Rights Reserved. #KokopelliBeeFree #KBFPhotography

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Oft wünschen wir uns Hilfe im Leben und oft vergessen wir, dass diese Hilfe jederzeit für uns bereit steht.

Das wusste bereits Jesus, als er sagte:

Bittet, so wird Euch gegeben.

-Lukas 11, 9 – 10

Aber wen sollen wir denn bitten?

Na, die universelle, göttliche Liebe, welche uns allzeit umgibt.  Manche nennen es Gott oder Göttin, andere nennen es Universum oder Liebe, wieder andere rufen Jesus an, oder die Heiligen oder ihre geistigen Helferinnen und Helfer.  Wie wir es nennen, ist doch eigentlich egal, solange wir es mit Liebe im Herzen tun.

Ich habe bemerkt, dass ich in vielerlei Hinsicht sofort Hilfe bekomme, wenn ich das Universum darum bitte.  Manchmal dauert es vielleicht ein bisschen, bis ich es bemerke, aber die Hilfe ist da.

Zudem habe ich beobachtet, dass einige Aspekte die Kommunikation mit der geistigen Welt verbessern, und damit verbessert sich auch das Potenzial an Hilfe, welches uns zur Verfügung steht.

Glauben

Zunächst einmal scheint es äußerst wichtig zu sein, dass man auch daran glaubt, dass sich etwas zum Guten verändern kann und dass man es wert ist, dieses Gute, sowie die Hilfe auf dem Weg zu erhalten.

Dabei muss ich nicht unbedingt wissen, wie diese Hilfe oder das Ergebnis genau aussehen.  Wichtig ist, dass ich daran glaube, dass es geschehen kann und dass ich es verdiene.

Wenn ich feststelle, dass es da Blockaden gibt, dann ist dies eine Einladung, diese aufzulösen.  Dabei kann man natürlich auch wieder das Universum um Hilfe bitten.

Vertrauen

Weiterhin erscheint es mir wichtig, dem Universum und den geistigen Helferinnen und Helfern auf dem Weg zu vertrauen, wenn ich sie um Hilfe bitte.  Dies ist Teil des Hilfe-Annehmens.

Manchmal führt einen die innere Führung vielleicht in Situationen, die als beängstigend Wahrgenommen werden.  Dann ist es wichtig, Vertrauen zu haben.

Das bedeutet nicht, die Angst zu ignorieren.  Im Gegenteil, es bedeutet, die Angst anzuerkennen und dennoch Vertrauen in den eigenen Weg zu wählen.  Und natürlich darf man auch dabei wieder das Universum um Hilfe bitten.

Akzeptanz

Wenn einem auf dem Weg derartige Ängste oder andere dunkle Phasen begegnen, möchte man natürlich keinen übermäßigen Fokus auf sie legen.  Schließlich folgt Energie der Aufmerksamkeit und man möchte ja lieber Aspekte wie Anmut und Freude stärken, anstatt Angst und Depressionen.

Letztere beiseite zu schieben, wenn sie denn aufkommen, hilft allerdings meist auch nicht.  Zum einen liegt dann der Fokus darauf, als negativ wahrgenommene Aspekte zu unterdrücken, was lediglich zu noch mehr Wegschieben und Unterdrückung führt.

Zum anderen kann die geistige Welt unsere Wahrnehmung der Geschehnisse nur vollends erfassen, wenn wir ihnen einen vollständigen Einblick gewähren.

Unsere geistigen Helfer haben, wie der Name schon sagt, derzeit keinen Körper.  Manche, wie die aufgestiegenen Meister, hatten vielleicht mal einen.  Andere nicht.  So wie wir hier in der verkörperten Erfahrung leicht vergessen, wie es war, als wir reiner Geist waren, vergisst man, glaube ich, in der Erfahrung des reinen Geistes auch leicht, wie es war, einen Körper zu haben.

Das ist etwas, was nur wir, als verkörperter Geist vollständig im Blick haben.  Die Dichte, die Erfahrung von Schmerzen und Ängsten, aber auch die Erfahrung von großer Freude und Seligkeit.  Und es ist unsere Aufgabe, unseren geistigen Begleitern zu helfen, dies dort, wo sie sich jetzt befinden, zu verstehen.

Deshalb dürfen wir unsere geistigen Helfer ruhig wissen lassen, wie genau sich bestimmte Erfahrungen für uns anfühlen.  Dafür dürfen wir diesen Erfahrungen jedoch zunächst einmal selbst ins Angesicht schauen, anstatt sie ständig beiseite zu schieben.

Ein kurzer Moment der vollständigen, bedingungslosen Akzeptanz reicht oft schon, um zu verstehen – für uns, wie für unsere geistigen Helferinnen und Helfer.

Oft sind wir so sehr damit beschäftigt, Dinge, die wir als unangenehm erfahren, nicht zu fühlen.  So kann sich jedoch nichts verändern.  Das Problem bleibt bestehen und der Druck des Wegschiebens wird größer und größer, bis es irgendwann zur Eskalation kommt.

Liebevolle Akzeptanz und Gewahrsamkeit bringen jedoch Veränderung.  Sie erlauben uns, so verrückt es klingt, das Problem für einen Moment los zu lassen und unsere Perspektive zu verändern.  Sie erlauben der geistigen Welt, zu verstehen, wie sich diese Erfahrung für uns anfühlt und ihre Hilfe entsprechend auszurichten.  Sie erlauben uns, wahrhaftig mit uns und unseren Erfahrungen zu sein – und die Wahrheit, gepaart mit Liebe, ist eine der stärksten Mächte im Universum.

Anstatt also zu schieben und zu unterdrücken, sage ich, wenn manchmal  Ängste, Depressionen oder anderen dunklen Gefühle hochkommen:

Ich sehe Dich.  Und durch mich erlaube ich meinen geistigen Helfern, Dich ebenfalls zu sehen.  Liebe geistige Helferinnen und Helfer, so fühlt es sich für mich gerade an.  Ich wähle, Euch zu vertrauen.  Und ich brauche Eure Hilfe.  Bitte helft mir.“

Dankbarkeit

Abschließend möchte ich noch einmal auf den Aspekt der Dankbarkeit eingehen.  Ich weiß, es ist fast schon Mode geworden, über Dankbarkeit zu reden.  Doch dankbar zu sein ist so immens wichtig.

Durch den Akt der Dankbarkeit erkenne ich all die Hilfe an, welche ich bereits erhalten habe.  Ich nehme sie wahr und lasse sie damit Wahrheit werden.

Wie schon gesagt, folgt Energie ja der Aufmerksamkeit.  So lenke ich durch den Akt der Dankbarkeit meine Energie in liebevolle, freudige Bahnen.  Ich konzentriere mich auf Dankbarkeit und ziehe damit noch mehr Gelegenheiten in mein Leben, dankbar zu sein.

Dankbarkeit kann sogar Bedrohungen in Einladungen zur Veränderung verwandeln.  Wenn ich mich mit einer beängstigenden Situation konfrontiert sehe und sagen kann:

Danke für die Einladung, jetzt über diese Angst hinwegzukommen.“

Dann können tiefgreifende Veränderungen geschehen.  Natürlich bitte ich auch in solch einer Situation wieder meine geistigen Freunde um Hilfe.

Die Sache mit der Dankbarkeit funktioniert natürlich am besten, wenn man nicht nur Danke sagt, sondern es auch wirklich so meint, es fühlt und erfährt.

Hast Du schon einmal Hilfe vom Universum/ Gott/ der geistigen Welt erhalten?  Was hilf Dir dabei, um Hilfe zu bitten und sie auch anzunehmen?

Bist Du bereit, heute ein helles Licht der Gewahrsamkeit auf den Pfad des Seins zu leuchten?

Alles Liebe,
Steffi

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