#KBFWalk im LSG Altonaer Volkspark im Juli

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Anfang des Monats begaben Kim und ich uns auf einen kleinen Spaziergang durch das Landschaftsschutzgebiet Altonaer Volkspark.

Wir hatten zuvor viel getan, schließlich beginnt die Erntezeit und es gilt Vorräte anzulegen, somit  waren wir beide extrem müde und fühlten uns auch nicht besonders verkehrssicher. Dennoch hatten wir das Gefühl, etwas Bewegung an der frischen Luft würde uns guttun. Zudem wollte ich seit längerem schauen, wie weit die Blumen auf den wunderschön angelegten Beeten des eduardischen Schulgartens im Park waren.

Wir liefen zunächst ein Stück an der großen Wiese entlang, bevor wir in den Schulgarten einbogen, und auf einmal hörten wir einen ganz besonderen Vogelgesang, welcher schon lange nicht mehr alltäglich bei uns in der Stadt ist. Entsprechend was es mir auch noch nicht möglich den Vogel hinter dem Gesang zu bestimmen, aber es war schön, den Gesang während des gesamten Spaziergangs immer wieder im Park wahrzunehmen. In der ersten Szene von untenstehendem Video kannst Du ihn selbst hören. Wenn Du zufällig sogar weißt, wer da singt, dann lasse es mich bitte gerne in den Kommentaren wissen!

Nachdem wir ein Stück an der großen Wiese entlang gelaufen waren, bogen wir schließlich in Richtung Schulgarten ab und fanden uns an dem dortigen kleinen Teich wieder. Es gibt dort so ein Vogelfutterhäuschen wo sich oft alle möglichen Besucher treffen; von Finken, Meisen und Amseln über Eichhörnchen bis hin zu einem Mäusebussard-Pärchen.  Allerdings war dort dieses Mal nicht viel los. Stattdessen stellten wir fest, dass man den Teich ganz neu aufgehübscht und im Zuge dessen wohl auch etwas „renaturiert“ hat. Jetzt gibt es dort Seerosen und andere Wasserpflanzen und eine riesige Schar an Kaulquappen. Dazu hat das Bezirksamt Altona ein neues Schild aufgestellt, welches diesen Teil des Parks als Ruhezone für Flora und Fauna auszeichnet, in der man Hunde anleinen, sich von der Uferzone fernhalten und das Angeln unterlassen soll. Das finde ich gut. Allerdings war es schon lustig, dass, als ich gerade das neue Ruhezonen-Schild Fotografierte, eines der vielen Flugzeuge lauthals über unsere Köpfe hinweg zog. Da hatte ich  dann so ein Kopfkino:

“Schau mal, ein neues Schild!”

“ICH KANN DICH NICHT VERSTEHEN, DIE FLUGZEUGE SIND SO LAUT!”

“ICH SAGTE … Ach, ist auch egal…”

Die Kaulquappen, welche ich übrigens von einer kleinen Brücke aus gefilmt habe, ohne in die neu ausgezeichnete Ruhezone einzudringen, nahmen‘s jedoch gelassen und freuten sich über den neu arrangierten Seerosenteich im LSG Altonaer Volkspark. Sie haben es jetzt aber auch schön! Am Seerosenteich der Kaulquappen blühten auch viele kleine Sonnen. Du kannst sie im Video gleich nach den hübschen blauen Beeren sehen.  Dank meiner großartigen Twitter-Gemeinde habe ich herausgefunden, dass es sich hier wahrscheinlich um Alant handelt. Kennst Du Dich mit Blumen aus? Was meinst Du, ist es Alant?

Die hübschen blauen Beeren sind meiner Meinung nach übrigens Mahonien und diese zeigten sich in ihren schönsten Farben in der Böschung entlang des Weges, der um den Seerosenteich herum führt.

Auch im eduardischen Schulgarten des LSG Altonaer Volkspark zeigten die Blumen ein inneres Leuchten. Einige von ihnen bewiesen zudem eine sehr elegante Haltung, während die roten Rosen solch eine Farbenpracht präsentierten, dass die Kamera in meinem Mobiltelefon es kaum zu erfassen vermochte.

Auch die Landschaftsgestaltung im Schulgarten lädt immer wieder zum Verweilen und Staunen ein. Bestimmte Perspektiven, Aus- und Ansichten wirken wie kunstvoll gestaltete, lebendige Gemälde und einige Blumen tanzten für uns am Wegesrand im Wind, währen sich auf der anderen Seite es Weges die Hummeln in den Funkien tummelten. Die Tänzerinnen sind übrigens Prachtkerzen. Auch das hat mir meine super-tolle Twitter-Gemeinde verraten.

Der blühende Frauenmantel wirkt an und für sich schon wie ein Viktorianisches Gemälde, während die orange-gelben Blüten der Rudbeckien im eduardischen Schulgarten mich immer an ein Polaroidfoto aus der Flowerpower-Zeit erinnern.

Auch die facettenreiche Spiarea zeigte noch ihre hübschen, kleinen Blüten. Zumindest glaube ich, dass es Spiarea war. Das kannst Du, falls Du Dich da auskennst, gerne selbst anhand des Videos überprüfen. Lasse es mich auch bitte gerne in den Kommentaren wissen, wenn Du magst. Genau so facettenreich, wie die Spiarea sein kann, zeigten sich auch die Lilien, in Orange- und Rottönen.

Einige er Honigbienen im Volkspark schienen übrigens an jenem Tag genau so erschöpft zu sein, wie wir, als sie sich am Nektar der Rudbeckien labten.

Bist Du bereit, heute ein helles Licht der Gewahrsamkeit auf den Pfad des Seins zu leuchten?

Alles Liebe,
Steffi

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