Spielereien Mit Dem “Neuen” Block-Editor

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Ja, ich weiß, ich weiß, der Block-Editor ist eigentlich gar nicht mehr so neu, aber ich habe mich bisher dagegen gesträubt, ihn zu benutzen. Da ich von einem Laptop und nicht von einem Mobiltelefon aus arbeite, bin ich nicht mit allen Änderungen richtig glücklich, die vorgenommen wurden. Allerdings habe ich einige Optionen gefunden, die auch für mich eine Erleichterung bringen. Also dachte ich, inspiriert von Utes Blogeitrag, ich probiere einfach mal ein bisschen mehr von dem was möglich ist, aus.

Übrigens habe ich mein WordPress Dashboard so eingestellt, dass alles in englischer Sprache angezeigt wird. Entsprechend verwende ich bei meinen Ausführungen die englischen Bezeichnungen der verschiedenen Werkzeuge und Einstellungen. Die Screenshots verdeutlichen hoffentlich alles gut genug, so dass man die entsprechenden Optionen auch findet, wenn die Bloganzeige auf Deutsch eingestellt ist.

Ich mag die Blöcke, nur dass ich meinen Text gerne in eine bestimmte Farbe setzte und das muss ich von Hand machen. Mit dem alten Editor konnte ich einfach den kompletten Blogbeitrag markieren und die Textfarbe für den gesamten Blogbeitrag ändern. Jetzt scheine ich die Textfarbe nur noch blockweise ändern zu können, was viel länger dauert. Natürlich könnte ich versuchen, mich daran zu erinnern, die Textfarbe sofort einzustellen, wenn ich einen neuen Absatz beginne, aber das beeinträchtigt meinen Schreibfluss. Davon abgesehen schreibe ich manchmal den Text in einem anderen Programm vor und kopiere ihn dann in den Blog. Außerdem vermisse ich die Option, einen Kurzlink von WordPress zu erhalten, sowie die Möglichkeit, noch im Entwurfsmodus einen richtigen Link für meine zukünftigen Beiträge zu bekommen, da ich dies für meinen zweisprachigen Blog nutze, um jeweils auf den Blogbeitrag der anderen Sprache zu verlinken. Jetzt muss ich immer warten, bis die Beiträge geplant oder veröffentlicht sind, bevor ich diese Links hinzufügen kann, anstatt das gleich zu Beginn des Schreibens der Blogbeiträge tun zu können (um zu vermeiden, dass ich es am Ende des Schreibprozesses vergesse).

Bisher hast Du in diesem Beitrag gesehen, wie ich den “Paragraph”-Block verwendet habe. Das Symbol sieht wie folgt aus:

Außerdem hast Du gesehen, wie ich einen Link zum Text hinzugefügt habe, zweimal. Normalerweise mache ich das, indem ich den Text, der ein Link werden soll, markiere und dann auf das Link-Symbol in der kleinen Symbolleiste klicke, die beim Bearbeiten eines Blocks immer wieder auftaucht. Dann folge ich einfach den Anweisungen.

Symbolleiste
Link-Symbol

Am Ende setze ich den kleinen Schiebeknopf für die Option “In neuem Tab öffnen” von der linken auf die rechte Seite, denn persönlich bevorzuge ich es, wenn Links in einem neuen Tab geöffnet werden.

Um ein Bild in den Beitrag einzufügen, wie Du es oben schon mehrmals gesehen hast, verwende ich den “Image”-Block:

Hier kann ich wählen, ob ich ein neues Bild in meine Mediathek hochladen, ein vorhandenes Bild aus meiner Mediathek, Google Photos oder Pexels Free Photos auswählen oder ein Bild über eine URL einfügen möchte:

Um die Screenshots aus den beiden unterschiedlichen Einstellungen des Schiebebuttons “In neuem Tab öffnen” anzuzeigen, habe ich den “Gallery”-Block verwendet:

Um die Bilder in ihrer Originalgröße anzuzeigen, habe ich die Funktion “Bilder beschneiden” ausgeschaltet. Außerdem habe ich die Galerie so eingestellt, dass sie zwei Spalten anzeigt, um sie schön strukturiert zu halten.

Um Bilder oder Galerien auszurichten, verwende ich die entsprechende Symbolleiste, die beim Bearbeiten eines Blocks eingeblendet wird. Wenn man auf eines der Symbole klickt, öffnet sich ein Dropdown-Menü mit weiteren Optionen. Persönlich bevorzuge ich es in der Regel, meine Bilder und Galerien mittig auszurichten:

Was mir am neueren Editor gegenüber dem alten sehr gut gefällt, ist, dass ich meine Galerien jetzt auch mittig ausrichten kann. Das schien bei mir im alten Editor nicht zu funktionieren.

Dies gilt auch für Videos, die ich durch Einbetten einer YouTube-URL hinzufügen kann:

Hier siehst Du eines meiner SlowTV-Videos auf YouTube, welches ich, wie oben erklärt, in diesen Blogbeitrag eingebettet habe.

Gleiches gilt für das Einbetten einer URL von verschiedenen anderen Plattformen – zum Beispiel, wenn ich einen Tweet einbetten möchte:

Und hier siehst Du einen meiner letzten Tweets eingebettet in diesen Blogbeitrag.

Einige der erwähnten Optionen habe ich nicht in der kleinen Symbolleiste gefunden, die während des Bearbeitungsvorgangs über einem Block schwebt. Diese habe ich in der Seitenleiste gefunden, die sich auf der rechten Seite öffnet, wenn man auf das kleine Einstellungssymbol in der oberen rechten Ecke des Editors klickt:

Während wir unter dem Tab “Posts” alle Arten von allgemeinen Beitragseinstellungen finden, befinden sich unter dem Tab “Block” Einstellungen, die speziell auf die Art des Blocks ausgerichtet sind, an dem wir gerade arbeiten:

Einer meiner Lieblinge unter den neuen Funktionen ist der “Medien & Text”-Block:

Neun kleine, fünfblättrige rosa-rote Blüten in zwei Schattierungen mit pinkem Zentrum in einer dritten Schattierung, umringt von acht grünen Blättern und umgeben von braunen Ornamenten, die an stilisierte japanische Kirschblüten erinnern. Auf rechtseitigem Ornament sitzt innen eine braune Schnecke mit violetten Punkten. - #KBFHandcrafted_Cherry Blossoms Cycrq690© Stefanie Neumann - #KBFHandcrafted - All Rights Reserved. - Nine small, five-petalled pink-red flowers in two shades with a pink centre in a third shade, encircled by eight green leaves and surrounded by brown ornaments reminiscent of stylised Japanese cherry blossoms. A brown snail with purple dots sits on the right ornament inside.

Dies ist eine Möglichkeit, wie die Verwendung des “Medien & Text”-Blocks aussehen kann, doch es gibt viele Möglichkeiten, die Einstellungen zu variieren:

Auf dem vierten Screenshot des “Medien & Text”-Blocks, der in der obigen Galerie angezeigt wird, sieht man einen großen grauen Punkt neben dem Bild. Diesen Punkt kann man mit der Maus erfassen und nach links oder rechts schieben, um die Größe des Bildes anzupassen. In der schwebenden Werkzeugleiste sowie in der rechten Seitenleiste für die Blockeinstellungen findet man viele weitere Optionen.

this one…^

Wie Du sehen kannst, habe ich über das Bild geschrieben, um diesen grauen Punkt hervorzuheben. Dazu habe ich den “Cover”-Block verwendet, über den ich zufällig gestolpert bin:

Eine weitere neue Funktion, die mir sehr gut gefällt, ist der “Spacer”-Block:

Die Höhe kann angepasst werden, indem man den grauen Punkt mit der Maus erfasst und ihn entsprechend verschiebt. Ganz ähnlich wie bei der Funktion zum Anpassen der Bildgröße im “Medien & Text”-Block.

Apropos Galerieoptionen… Normalerweise verwende ich den “Tiled Gallery”-Block, um meine Bilder anzuordnen, weil mir die hübsche Darstellung gefällt:

Unten siehst Du ein Beispiel dafür, wie eine solche Kachel-Galerie aussehen kann:

Es gibt viele Optionen zum Anpassen des Aussehens der gekachelten Galerie sowohl in der schwebenden Symbolleiste als auch in der Seitenleiste auf der rechten Seite:

In einigen Fällen habe ich auch den "Verse"-Block statt des "Absatz"-Blocks verwendet, weil ich so die Abstände anders formatieren kann.

Zum Beispiel kann ich, wie jetzt gerade, einen Absatz innerhalb eines Blocks erzeugen, anstatt einen anderen Block zu beginnen, wenn ich die "Enter"-Taste betätige.

Ich kann auch
durch Betätigung der "Enter"-Taste
einen Zeilenumbruch erzeugen
ohne
einen neuen Block zu beginnen
und ohne
automatisch
einen neuen Absatz zu erstellen.

Das Symbol für den "Verse"-Block sieht wie folgt aus:

Sehr praktisch ist auch, dass die Blöcke verschoben werden können, ohne dass ein ganzer Textsatz kopiert und eingefügt werden muss. In der oben erwähnten schwebenden Symbolleiste erfüllt das zweite Symbol auf der linken Seite diesen Zweck:

Wenn man es mit der Maus erfasst, kann man den entsprechenden Block per Ziehen und Ablegen an eine andere Position innerhalb des Blogbeitrags verschieben.

Manchmal, wenn ich einen neuen Block beginne, kann ich die schwebende Symbolleiste nicht einblenden, bevor ich etwas geschrieben habe. Im Allgemeinen ist das keine große Sache, aber es macht die Dinge ein wenig umständlich, wenn man zum Beispiel ein Bild anstelle von Text einfügen möchte. Dafür ist das kleine + in der oberen linken Ecke des Blogeditors neben dem WordPress-Symbol gedacht:

Wenn man es anklickt, öffnet sich auf der linken Seite eine Seitenleiste, in der man die Art des Blocks auswählen kann, den man verwenden möchte.

Diese kleinen + – Symbole erscheinen auch innerhalb des Blogbeitrags beim Bearbeiten, entweder in der Mitte, wenn man mit der Maus über den Zwischenraum zwischen zwei Blöcken fährt oder auf der rechten Seite, wenn man einen neuen Block begonnen hat und den Cursor in das Feld mit der Anweisung, zu schreiben oder zu tippen, um einen Block zu wählen, setzt:

Wenn man auf das kleine + – Symbol klickt, öffnet sich über, unter oder neben dem Symbol ein kleines Kästchen, aus dem man seine Blockoptionen auswählen kann. Wie Du auf dem Screenshot neben diesem Text auf der rechten Seite sehen kannst, zeigt das Auswahlfeld oben eine Suchleiste, darunter die zuletzt verwendeten Blockeinstellungen und unten eine Schaltfläche zum Durchsuchen aller Blockoptionen. Wenn man auf diese Schaltfläche klickt, öffnet sich die Seitenleiste auf der linken Seite wieder, um alle Blockoptionen anzuzeigen.

Damit habe ich bis jetzt herumgespielt. Es gibt noch viel mehr zu entdecken zu den genannten Funktionen und auch zu all den anderen Möglichkeiten. Offensichtlich habe ich noch nicht genug Überblick, um ein ausführliches Tutorial zu schreiben und außerdem gibt es bereits Leute, die das schon wunderbar gemacht haben. Aber ich hoffe, einen kleinen Überblick aus meiner Sicht geben zu können und denjenigen, die wie ich ihre Vorbehalte gegenüber dem neuen Editor haben, eine kleine Ermutigung zu geben, sich einfach inspirieren zu lassen und Dinge auszuprobieren, wie es Utes Blogbeitrag für mich getan hat.

Zu guter Letzt möchte ich noch den “Zitat”-Block vorstellen:

Nachdem ich die Schriftarten fett (B), kursiv (I) und die Textfarbe (A) auf meinen bevorzugten Grünton eingestellt habe, sieht meiner so aus:

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

-unbekannt

Wie sieht Deiner aus?

Hast Du bereits Erfahrung mit dem WordPress-Blockeditor?
Wie findest Du ihn?

Und wenn er für Dich, wie für mich auch, noch neu ist, bist Du bereit, loszulegen?

Bist Du bereit, heute ein helles Licht der Gewahrsamkeit auf den Pfad des Seins zu leuchten?

Alles Liebe,
Steffi

Dieser Blogbeitrag ist Teil der Aktion #KBFZusammenBesser.

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